Freitag, 18. Juni 2021

Kaiserslautern: Langjähriger FCK-Präsident und Ehrenbürger Norbert Thines gestorben

8. Juni 2021 | Kategorie: Regional, Südwestpfalz und Westpfalz

Norbert Thines (re.) mit OB Weichel bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde am 27. Januar 2016.
Foto: Stadt Kaiserslautern

Die Stadt Kaiserslautern trauert um ihren verstorbenen Ehrenbürger Norbert Thines, der am Montag im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

Die Verwaltung erreichte die Nachricht während der laufenden Stadtratssitzung. Oberbürgermeister Weichel unterbrach die Sitzung daraufhin für eine Gedenkminute.

Thines war von 1988 bis 1996 Präsident des 1. FC Kaiserslautern. Beliebt und bekannt war er aber vor allem auch durch sein vielseitiges soziales Engagement, insbesondere im Rahmen der Altenhilfe „alt – arm – allein“. Thines war darüber hinaus kommunalpolitisch engagiert. Ab 1974 war er Mitglied im Stadtrat, 1997 wurde er Mitglied im Berater- und Vermittlerkreis des damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck.

Ehrenbürger war Thines seit 2016. Bei einem Festakt am 27. Januar 2016 in der Fruchthalle erhielt er nach einstimmigem Stadtratsbeschluss die Ehrenbürgerurkunde der Stadt Kaiserslautern aus den Händen von Oberbürgermeister Klaus Weichel. Nach Eugen Hertel und Fritz Walter war Thines erst der dritte Ehrenbürger der Stadt in der Nachkriegszeit. Er war außerdem Träger des Bronzesiegels der Stadt, der Goldenen Stadtplakette sowie des Ehrenrings der Stadt.

Ab Mittwoch liegt im Rathausfoyer ein Kondolenzbuch für Norbert Thines aus, in das sich alle Bürger eintragen können. Wer möchte, kann seine Beileidsbekundungen auch per Mail oder per Post an die Verwaltung schicken. Sie werden dann später in das Kondolenzbuch eingefügt.

„Mit Norbert Thines verliert die Stadt Kaiserslautern eine herausragende Persönlichkeit. Sein Wirken beim 1. FC Kaiserslautern und sein beispielhaftes soziales Engagement werden uns allen in Erinnerung bleiben, noch mehr aber seine menschliche und herzliche Art, die jeden, der mit ihm zu tun hatte, sofort in ihren Bann zog. Es ist schmerzlich, von ihm Abschied nehmen zu müssen. Unsere Gedanken sind bei der Familie und allen Angehörigen“, so das Stadtoberhaupt im Namen des gesamten Stadtvorstands.

 

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