Berlin – Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Paul Ziemiak, fordert eine Verjüngung der künftigen Bundesregierung.
„Noch sind ja nicht alle Festlegungen für das künftige Kabinett getroffen. Wir brauchen mehr junge Gesichter in der Regierung, wenn wir über die Zukunft Deutschlands sprechen wollen“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Gleiches verlangt er auch für seine Partei. „Wir brauchen einen Generationenwechsel in der CDU“, so Ziemiak.
Er fordert mit deutlichen Worten eine personelle Erneuerung der CDU. „Wir fordern die Einbindung jüngerer Personen in die Parteiführung ein“.
Wenn es so weitergehe, werde dies dazu führen, „dass die Basis frustriert“ und „sehr, sehr unzufrieden“ sei, sagte der JU-Chef in unüberhörbar drohendem Ton. „Viele sagen, das war keine gute Verhandlung bei der Ressort-Verteilung.“
Die Kanzlerin habe jedoch schon immer ein gutes Gespür dafür gehabt, wie die Stimmung in der Partei sei und deswegen gehe er davon aus, dass der Ruf an der Parteispitze gehört werde. Auch sei es wichtig für die Partei, dass ein Ersatz für die Kanzlerin bereitstehe. „Wir sollten breit aufgestellt sein“, so Ziemiak. Er selbst wolle jedoch vorerst einfacher Bundestagsabgeordneter bleiben.
Der Chef der CDU-Nachwuchsorganisation greift die Kampagne der Jungssozialisten (Jusos) für die Ablehnung der Großen Koalition an.
„Ich halte die No-GroKo-Kampagne der Jusos für fatal. Darin geht es doch gar nicht um irgendwelche politischen Inhalte“, so Ziemiak. „Den Jusos war es von vornherein egal, was im Koalitionsvertrag stehen wird. Er soll so oder so abgelehnt werden. Das ist für mich kein politisches Engagement. Das ist politische Verweigerung, die nur linken und rechten Rändern dient.“
Der CDU-Politiker verteidigte die Einigung von Union und SPD gegen Kritik aus den eigenen Reihen. „Ich mache mir große Sorgen über die höheren Ausgaben und die Vereinbarungen zur Rente.
Aber der Koalitionsvertrag enthält auch Generationengerechtigkeit. Das Baukindergeld, die höheren Kinderfreibeträge oder die Digitalisierung der Schulen sind Projekte, die uns fit machen für die Zukunft.“ (dts nachrichtenagentur)

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Das ist der richtige Weg.
Es ist Zeit für einen Generationenwechsel, insbesondere auch in der SPD.