Mittwoch, 16. Oktober 2019

Ist es gut, jeden Tag Intervallfasten zu betreiben?

20. September 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Essen & Trinken, Gesundheit, Ratgeber

 

Leckeres Essen ist nicht verboten beim Intervallfasten.
Foto: Pfalz-Express

Intervallfasten ist in aller Munde und wird bereits von unzähligen Menschen betrieben.

Es ist zwar keine Diät, jedoch schwinden die Pfunde nach und nach, da sich der Organismus in den Fastenzeiten am eigenen Körperfett, insbesondere am Bauch, bedient. Darüber hinaus wirkt es sich positiv auf die allgemeine Gesundheit aus.

Ein Vorteil des Intervallfastens mit dem Zyklus 16:8 (16 Stunden fasten, innerhalb 8 Stunden speisen) ist, dass keine spezielle Vorbereitung und auch keine medizinisches Begleitung vonnöten sind. Es lässt sich einfach in den Lebensalltag integrieren, selbst wenn man nicht zuhause, sondern beispielsweise im Urlaub ist.

Intervallfasten für nahezu alle Menschengruppen

Flexibilität und Gesundheit stehen für das Intervallfasten, wobei es unterschiedliche Wege gibt, es zu betreiben. Von Kindern über körperlich arbeitende Menschen bis zu Spitzensportlern können das Teilzeitfasten nutzen. Grundsätzlich sind auch keinerlei Einschränkungen bei bestimmten Krankheiten bekannt. Ganz im Gegenteil, unter anderem bei

  • Chemotherapien,
  • entzündlichen Erkrankungen sowie
  • Multipler Sklerose

wurde bereits mit Intervallfasten therapeutische Erfolge erzielt.

Intervallfasten für eine bessere Gesundheit

Intervallfasten ist der Gesundheit absolut zuträglich, deshalb ist es problemlos und gut, auch wenn es täglich betrieben wird. Viele Menschen bezeichnen nicht essen sogar als Medizin.

Durch neuere Studien wurde belegt, dass der Verzicht auf Lebensmittel sich positiv auf die Psyche und den Körper auswirkt. Bereits nach 14 nahrungsfreien Stunden beginnt die Selbstreinigung des Organismus. 30 Wissenschaftler untersuchten im Labor des Altersforschers in Graz, welche Prozesse periodischer Nahrungsverzicht in den Zellen bei Hefe, Fruchtfliegen und Menschen auslöst. Es wurde herausgefunden, dass unter anderem Nahrungsverzicht über 14 Stunden

  1. den Blutdruck senkt,
  2. bei chronischen Krankheiten wie Arthritis und Rheuma helfen,
  3. die Stimmung verbessern,
  4. den Körper verjüngen,
  5. Demenz

Viele Ernährungsmythen sind nicht mehr haltbar

Bei einem Versuch mit Mäusen wurde folgendes festgestellt:

Die Tiere, die ungesundes Futter verzehrten und fasteten waren deutlich leistungsstärker als die Mäuse, die sich ganztätig von gesundem Futter ernährten.

Daraus wurde die Erkenntnis gewonnen, dass es für eine gesunde Lebensweise nicht nur darauf ankommt, was man isst, sondern auch in welchem Rhythmus. Letztendlich sind lange Pausen zwischen den Mahlzeiten entscheidend.

Fazit

Ein Muss, jeden Tag Intervallfasten zu betreiben, gibt es nicht. Jeder kann es für seine Ziele und Zwecke individuell einsetzen. Auch ein Teilzeitfasten tageweise bringt Erfolge, darunter auch eine Gewichtsreduzierung, verbesserte Verdauung und reibungslose Abfallverwertung des Körpers. Die tägliche Anwendung ist ein Plus, jedoch keine Grundbedingung für eine gute Gesundheit.

 

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