
Landrat Dr. Fritz Brechtel, Beigeordnete Jutta Wegmann.
Der Landkreis Germersheim intensiviert Engagement in Sachen Klimaschutz. „Das `Integrierte Klimaschutzkonzept´ soll als Grundlage für die zielgerichtete Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen dienen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in der Sitzung des Kreisausschusses Mitte Oktober.
Gemeinsam mit der Kreisbeigeordneten Jutta Wegmann betont er: „Es ist uns wichtig, dass wir Klima- und Umweltschutz vorantreiben, als gutes Beispiel voran gehen und deshalb auch unser Engagement in den Bereichen, für die wir direkt zuständig sind und damit direkt Einfluss nehmen können, ausweiten.“
Da das Thema Klimaschutz eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre ist, will der Kreis im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung ein Integriertes Klimaschutzkonzept (IKK) erstellen. Darin werden auf Grundlage der laufenden Klimaschutzaktivitäten sowie der Energieverbräuche und Treibhausgas-Emissionen auf dem Kreisgebiet Potenziale zum Energiesparen und zur Emissionsminderung „identifiziert“, so die Kreisverwaltung.
Konkrete Ziele definieren
Konkrete Einsparziele sollen definiert und ein Maßnahmenkatalog für die künftige Energie- und Klimaschutzarbeit erstellt werden. „Das Integrierte Klimaschutzkonzept wird die Grundlage für eine langfristig angelegte Klimaschutzpolitik bilden“, sagt Brechtel, „Zudem besteht damit die große Chance, den Klimaschutz im Kreis Germersheim in Zukunft messbar zu machen und alle laufenden und neu zu entwickelnde Projekte und Maßnahmen im Kreis sowie in den Kommunen zum Thema Klimaschutz zusammenzubringen, miteinander zu vernetzen und weiterzuentwickeln.“
Inhaltliche Schwerpunkte des Klimaschutzkonzepts werden unter anderem im Bereich Energieeffizienz, besonders in Unternehmen und privaten Haushalten, in der Verstärkung des Einsatzes Erneuerbarer Energien, im Bereich Planen-Bauen-Sanieren, im Mobilitätssektor, in der Klimawandelanpassung und in der Umweltbildung gesehen.
Arbeitsgruppen mit Fachleuten
Im September fand in der Kreisverwaltung die erste interne Projektgruppensitzung zum Integrierten Klimaschutzkonzept statt. Brechtel, Wegmann und verschiedene Stabstellen- und Fachbereichsleiter stimmten die Ziele mit dem zur Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes beauftragten Büro, energielenker Beratungs GmbH, ab.
„Es ist uns wichtig, verschiedene Zielgruppen aus Verwaltung und Wirtschaft, Bürger und Schüler sowie lokale Akteure in den Prozess einzubinden“, berichtet Jutta Wegmann. Dazu sind vier Arbeitsgruppen zu den folgenden Themenfeldern vorgesehen: Erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Schulen, Verwaltung.Innerhalb dieser vier Arbeitsgruppen wollen Fachleute und Vertreter von Landwirtschaft, Handwerkerschaft, Bildungseinrichtungen, Dienstleistungsunternehmen, Vereine, Institutionen, Organisationen und Verwaltung in Zusammenarbeit Maßnahmen für den Klimaschutz entwickeln.
Der aktuelle Projektzeitplan sieht eine Fertigstellung des Klimaschutzkonzeptes bis Mitte 2020 vor.
Save the Date
Die öffentliche Auftaktveranstaltung, in der die Zielsetzung und das Vorgehen der Konzepterstellung erläutert werden und die auch Raum für Anregungen geben soll, findet am 13. November 2019 um 19 Uhr im Deutschen Straßenmuseum in Germersheim statt.
Neben der Information bietet die Veranstaltung interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren die Möglichkeit sich direkt in das Klimaschutzkonzept einzubringen und für die aktive Mitarbeit im Rahmen einer der folgenden Arbeitsgruppen anzumelden.

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„Den Klimaschutz messbar machen“. Da bin ich mal gespannt wie das geht. Ich hab’s. Wir brauchen zunächst die Maßeinheit für Klimaschutz, denn die gibt’s ja noch nicht. Ich schlage deshalb vor, wir nehmen einfach die Maßeinheit „Klima“. Das könnte dann so klingen wie „nach Abschalten der Kühltruhe in privaten Haushalten sparen wir etwa „3 Klima monatlich“ ein. Oder z.B. so „wenn wir nur noch von unserer eigenen Landwirtschaft Produkte verzehren, sind uns wohl die Spanier, Holländer, Chinesen und viel andere böse, weil deren Waren nicht mehr zu uns transportiert weden müssen. Das spart CO2. Unsere Bauern können wir dann besser zwingen ohne Hilfsmittel jeder Art zu produzieren, dann futtern wir zwar die dreifache Stückzahl bis wir satt sind, dafür übern Winter nur was aus Dosen. Super gell
Wissenschaftlich fundierter Kommentar!
Hallo Helga. Ich weiß immer nie, ob es sich überhaupt lohnt, solche unqualifizierten Bemerkungen überhaupt noch zu kommentieren. Andererseits glaube ich, ist schon wichtig, dass deutlich wird, dass sich viele durchaus Sorgen um die Zukunft der Erde und auch um unser Zusammenleben Sorgen machen.
Hallo R.F.,
Sie haben recht, es lohnt sich nicht wirklich auf solche Kommentare zu antworten. Meistens schreibe ich auch nur meine Meinung und vermeide es auf Kommentare zu antworten. Manchmal kann ich es mir aber leider nicht verkneifen. Ich habe mal an einem Workshop teilgenommen, bei dem es um Hetzkommentare im Internet geht. Der Referent hat gesagt, dass diese Kommentare von vielen Menschen gelesen werden, die selbst nicht kommentieren und, dass leicht der Eindruck entstehen könnte, dass alle so denken. Deshalb ist es sehr wichtig, dass auch andere Meinungen zu Wort kommen. Direkter Schlagabtausch bringt nicht wirklich viel, weil diese Leute so in ihrer Blase gefangen sind, dass sie nicht einmal bereit sind über eine andere Meinung nachzudenken und sofort mit Beleidigungen antworten.
P.S. Und ich bin da ganz bei Ihnen. Ich mache mir auch große Sorgen um unsere Umwelt und um den Rechtsruck in Deutschland. Aber, wir sind viele, die sich für die Umwelt und gegen Rechtsextreme einsetzen. Was mir sehr geholfen hat, sind Verbündete und Menschen mit den gleichen Zielen, die sich zusammen wehren. Man merkt dann sehr schnell, dass wir mehr sind. Lassen Sie sich bitte nicht von diesen Hetzkommentaren verunsichern.
Sie wollen es mal so richtig wissenschaftlich? Damit kann ich dienen: Suchen Sie mal mit der Suchmaschine Ihrer Wahl nach „Pasterze Zirbe“.
( Aber nein, ich glaube wirklich nicht, dass die 1.700 kg Holz Ihr Denken erreichen könnten. )
Tut mir leid. Es passte kein Buchstabe mehr ins Textfeld, da begrenzt wie Sie wissen.
Ich wollte am Ende noch einfügen „Ironie aus“ und natürlich wollte ich zum Denken anregen damit.
Jetzt seh‘ ich, hat nicht geklappt. Schade.
„Jetzt seh‘ ich, hat nicht geklappt. Schade.“
Es hat nur bei bestimmten Personen nicht geklappt, liebe/r wirschützenalles.
Erschütternd (aber nicht wirklich überraschend), dass man für manche Leute Ironie kennzeichnen muss …
Tja, bei Helga ist seit ihrer Workshopteilnahme leider Hopfen und Malz verloren gegangen. Er/sie/es sieht seitdem in jedem Kommentar, den er/sie/es nicht einordnen kann, rechte Hetze. Ironie oder Satire kamen da anscheinend nicht vor (Lachen-mit-Tränen-Smiley).