Freitag, 20. Juli 2018

Höhlenrettung in Thailand abgeschlossen

10. Juli 2018 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten

Thailand.
Quelle: dts nachrichtenagentur

Chiang Rai – Die Aktion zur Rettung der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen zwölfköpfigen Jungen-Fußballmannschaft und ihres Trainers ist erfolgreich abgeschlossen worden.

Das teilten die Thai Navy Seals am Dienstag kurz vor 19 Uhr Ortszeit (14 Uhr deutscher Zeit) auf Facebook mit. Der Rettungseinsatz war am Sonntagvormittag gestartet worden.

Bereits am Sonntag und Montag wurden jeweils vier Jungen aus der Höhle befreit. Die restlichen Kinder und ihr Betreuer wurden schließlich am Dienstag gerettet. Jeder Junge wurde von zwei Tauchern begleitet.

Die Rettungsaktion war riskant, da einige der Jungen nicht gut schwimmen können. In der vergangenen Woche war zudem ein 38-jähriger Taucher bei der andauernden Rettungsmission ums Leben gekommen. Ein fallender Sauerstoffgehalt in der Höhle, schlechte Wetteraussichten und die Furcht vor einem wieder steigenden Wasserspiegel hatten die Retter zunehmend unter Zeitdruck gesetzt.

Die Jungen und ihr Trainer waren seit dem 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle verschollen. Anhaltender Monsunregen hatte die Suche in der überfluteten Höhle erschwert, zuletzt hatte der Regen aber dann nachgelassen.

Am 2. Juli wurden sie schließlich von Höhlenrettungs-Spezialisten entdeckt. Dennoch konnten sie wegen schlechter Bedingungen zu dem Zeitpunkt nicht sofort herausgebracht werden. (dts Nachrichtenagentur)

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2 Kommentare auf "Höhlenrettung in Thailand abgeschlossen"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Gratulation den Männern der Rettung!

  2. Gerhard Frey sagt:

    Es ist äußerst erfreulich, dass diese Jungs und ihr Trainer gerettet wurden. Ohne den Optimismus und die Gemeinschaft der Fußballer wäre dies wohl nicht möglich gewesen.
    Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich dem selbstlosen Einsatz der Rettungstaucher! Dies zeigt einmal mehr, dass man sog. „Experten“ nur sehr bedingt glauben sollte, denn sie hatten diese Art der Rettung schließlich für nicht möglich erachtet.
    Größter Respekt aber auch den thailändischen Behörden, die sich von solchen Äußerungen nicht beeindrucken ließen und die Rettung weiter aktiv betrieben haben.
    Eine sehr beeindruckende und äußerst erfreuliche Rettungsaktion.

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