Berlin – Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat mehr Flexibilität und Planungssicherheit für Sonntagsöffnungen gefordert und die Gewerkschaft Verdi kritisiert.
„Die Verweigerung der Gewerkschaft, konstruktiv über Sonntagsöffnungen zu sprechen, wirkt angesichts des 24 Stunden an sieben Tagen die Woche geöffneten Online-Handels wie aus der Zeit gefallen“, sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser der „Passauer Neue Presse“.
In den letzten Monaten habe man immer wieder erlebt, dass Gerichte Genehmigungen für Sonntagsöffnungen kurzfristig gekippt hätten, sagte Sanktjohanser. „Davon müssen wir wegkommen, die Händler brauchen hier mehr Planungssicherheit“, forderte der HDE-Präsident – und damit ein Ende des Anlassbezugs.
Das Einkaufserlebnis sei „das stärkste Pfund“ der stationären Händler. Daher sollten sie zumindest die Chance bekommen, an einigen wenigen Sonntagen im Jahr ihre Kunden mit Events und Sonderaktionen zu begeistern. „Ansonsten kaufen die Kunden eben noch mehr online ein.
In der Folge werden die Innenstädte zunehmend veröden“, sagte der Verbandschef der „Passauer Neue Presse“: „Damit erweist Verdi Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen Bärendienst.“ (dts Nachrichtenagentur)

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Vielleicht sollte der Gesetzgeber mal über eine Steuer auf online-Käufe nachdenken und dafür sorgen, daß die Fahrer der Paketdienste ordentlich bezahlt werden (Mindestlohn erhöhen), das würde dem Einzelhandel mehr helfen wie ein paar offene Sonntage im Jahr. Aber gegen Amazon kann man in der Politik ja nichts machen, die zahlen halt einfach keine Steuern. Die Politik ist da machtlos und will das Thema auch nicht angehen.
Die Planungssicherheit ist doch gegben: An Sonn- und Feiertagen bleiben die Geschäfte grundsätzlich geschlossen.
Und das ist gut so!