
Zu Corona-Zeiten haben es Geschäfte in den Innenstädten sehr schwer. Viele gehen sogar Pleite.
Foto: Pfalz-Express
Berlin – Der Handelsverband Deutschland (HDE) befürchtet als Folge der Coronakrise bis zu 120.000 Geschäftsaufgaben.
„Durch die Krise könnten bis zu 120.000 Geschäfte wegfallen, es droht vielerorts ein Anstieg der Leerstände. Dem muss massiv entgegengesteuert werden“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Aktuell betreiben hierzulande rund 300.000 Einzelhändler etwa 450.000 Läden. Durch die Lockdowns hätten deutlich mehr Menschen online eingekauft. „Nicht alle Käufe aus dem Internet werden in die Innenstädte zurückkehren.“
Um die Innenstädte attraktiv zu erhalten, müsse die Politik gegensteuern, fordert Genth. „Wir brauchen einen Innenstadtfonds in Höhe von jährlich 500 Millionen Euro, der es den Städten und Kommunen ermöglicht, ihre aktuelle Lage zu analysieren und individuelle Konzepte zu erstellen.“ Zudem müssten die Corona-Hilfen schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. „Das ist leider noch immer nicht ausreichend der Fall.“
70 Prozent der Deutschen wollen unterdessen auch im nächsten Jahr den Großteil ihrer Einkäufe online erledigen. Mit diesem Bekenntnis zum Online-Shopping liegen die Bundesbürger derzeit weltweit vorne, wie eine Umfrage des Zahlungsdienstleisters Klarna unter 9.000 Befragten ergeben hat.
Auf den weiteren Plätzen folgen die Schweden (65 Prozent), Briten (62 Prozent), Österreicher (54 Prozent) und Norweger (53 Prozent). In den USA sagen dies 49 Prozent.
Nicht nur jüngere, sondern vor allem 63 Prozent der älteren Deutschen zwischen 56 und 65 Jahren wollen 2022 den Großteil ihrer Einkäufe online erledigen, bei den Über-66-Jährigen sagen dies 58 Prozent. Damit sind die Deutschen unter den Senioren weltweit die onlineaffinste Gruppe überhaupt, heißt es in der Untersuchung. (dts Nachrichtenagentur)

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