Samstag, 30. Mai 2020

Grüne wollen „Veggie-Tag“ in Kantinen einführen

5. August 2013 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Auch die Massentierhaltung soll mit dem Veggie Day reduziert werden.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die Grünen wollen nach der Bundestagswahl einen fleischlosen Tag in Kantinen einführen. Demnach soll an dem so genannten Veggie Day einmal in der Woche ausschließlich vegetarisch und vegan gekocht werden.

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast, sagte: „Ein Veggie Day ist ein wunderbarer Tag zum Ausprobieren, wie wir uns mal ohne Fleisch und Wurst ernähren. Vegetarisch kochen ist nämlich mehr, als nur das Fleisch weg lassen.“ Es sei auch gut für das Klima und trage zu mehr Qualität und artgerechter Tierhaltung bei.

Im Programm für die Bundestagswahl verlangen die Grünen, ein Veggie Day solle „zum Standard werden“. Mit dem Vegetariertag will die Partei den Fleischkonsum der Bundesbürger senken. Der BUND unterstützt das Vorhaben der Grünen.

Der Verbandsvorsitzende Hubert Weiger sagte: „Wir fordern einen fleischfreien Tag und mindestens 20 Prozent Bio- und Neulandfleisch in öffentlichen Kantinen bis 2015.“ Tierquälerei in Massentierhaltungen gehöre verboten, so Weiger.

Damit steige auch der Fleischpreis auf ein faires Niveau für Tiere und Umwelt. (red/dts Nachrichtenagentur)

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2 Kommentare auf "Grüne wollen „Veggie-Tag“ in Kantinen einführen"

  1. Die Überschrift ist nicht korrekt. Wir schlagen die freiwillige Einrichtung fleischloser Tage in öffentlichen Kantinen vor – also weder in allen Kantinen noch durch ein Gesetz noch durch ein „Fleischverbot“. Also auch kein „vorschreiben“.

    Stefan Niggemeier hat übrigens zur Genese dieses Sommerloch-Themas einen interessanten Artikel veröffentlicht. Nach dem Lesen korrigierten viele Nachrichtenseiten ihre Meldungen – und lasen das Wahlprogramm endlich selbst anstatt die Kopie der Kopie einer BILD-Lüge weiterzuverbreiten.

    • Redaktion sagt:

      Hallo Herr Hartmann,

      vielen Dank für den Hinweis. Wir haben diese Meldung von den Nachrichtenagenturen so bekommen – offensichtlich nicht korrekt. Die Überschrift wurde geändert.
      Herzliche Grüße aus der Redaktion

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