Dienstag, 06. Dezember 2022

„Graue Flecken“ sollen beseitigt werden – VG Rülzheim und VG Jockgrim unterzeichnen Kooperationsvertrag

14. November 2022 | Kategorie: Kreis Germersheim, Wirtschaft in der Region

Alexander Götz (verantwortlich für den Glasfaserausbau in der VG Rülzheim), Karl Dieter Wünstel (Bürgermeister VG Jockgrim), Matthias Schardt (Bürgermeister VG Rülzheim), Christine Eisele (Fördermanagerin VG Jockgrim und Rülzheim) (v.li.)
Foto VG/Hör

Die Verbandsgemeinden Rülzheim und Jockgrim kooperieren, um unterversorgte und schwer erschließbare Gebiete in ihren Ortsgemeinden mit zukunftsfähigem Internet zu versorgen.

Die Kooperation erfolgt im Rahmen des „Graue-Flecken-Projekts“, das die Bundesregierung 2021 für unterversorgte und schwer erschließbare Gebiete mit weniger als 100 Mbit Downloadrate aufgelegt hatte. Die Fördergelder von Bund und Land können dabei miteinander kombiniert werden, so dass eine Förderquote von 90 Prozent erreicht werden kann, sofern die Gesamtausgaben bei mindestens 200.000 Euro liegen.

Die beiden Verbandsgemeinden wurden von ihren Ortsgemeinden mit der Durchführung des Breitbandprojekts beauftragt. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags können nun die Mittel beantragt und ein Büro mit der Analyse der Ausgangssituation und dem weiteren Vorgehen beauftragt werden. Da sich die Fördergesetze hierzu Anfang 2023 ändern, können die Planungen wohl in der ersten Hälfte des kommenden Jahres beginnen.

„Gerade die Corona-Pandemie mit Homeoffice und Homeschooling hat gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende Versorgung mit zukunftsfähigem Internet ist“, so Karl Dieter Wünstel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim, und Matthias Schardt, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rülzheim, in einer gemeinsamen Erklärung.

Das gelte auch für schwer erschließbare Gebiete, die nicht benachteiligt werden dürften. „Aussiedlerhöfe und Randgebiete gehören genauso zu einer 100%-FTTH-Strategie wie Ortskerne. Deshalb bewerben sich unsere beiden Verbandsgemeinden um Fördermittel aus dem Projekt des Bundes, um diese Gebiete ebenfalls mit schnellem Internet ausstatten zu können“, so Schardt und Wünstel. 

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