
Foto: dts Nachrichtenagentur
Washington – Die Proteste in den USA gegen Polizeigewalt und des Todes des Afroamerikaners George Floyd reißen nicht ab. In zahlreichen Städten gingen Tausende Menschen in der sechsten Nacht in Folge auf die Straße, wobei es wieder an vielen Orten zu Ausschreitungen kam.
Unter anderem gab es in Washington, New York und Philadelphia Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Fahrzeuge standen in Flammen. Zudem waren auf Fernsehbildern Plünderungen zu sehen.
Laut eines Berichts des US-Nachrichtensenders CNN wurden in mehr als 40 Städten Ausgangssperren verhängt, mehr als 15 US-Bundesstaaten mobilisierten die Nationalgarde. Auch direkt vor dem Weißen Haus versammelten sich Demonstranten, US-Präsident Donald Trump musste übereinstimmenden Medienberichten zufolge zwischenzeitlich in einen Bunker gebracht werden.
Trump selbst macht vor allem linksradikale Gruppen für die aktuellen Ausschreitungen verantwortlich. Er kündigte an, die sogenannte „Antifa“ als Terrororganisation einstufen zu wollen, ohne weitere Details zu nennen. Zudem rief er die Gouverneure der US-Bundesstaaten zu einer härteren Gangart gegen die Protestler auf.
Auslöser der aktuellen Protestwelle war der Tod Floyds bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis am 25. Mai. Floyds Vergehen: US-Medien zitieren übereinstimmend aus dem Polizeibericht, Floyd habe in einem Lebensmittelgeschäft versucht, mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein zu bezahlen. Der Ladeninhaber erkannte, dass es sich um Falschgeld gehandelt hatte und rief die Polizei.
Einer von insgesamt vier beteiligten Polizeibeamten hatte nach der Festnahme minutenlang auf dem Nacken des Mannes gekniet. Das Opfer rief während des Vorgangs mehrfach „I can’t breathe!“ (Ich kann nicht atmen). Später wurde sein Tod bekannt gegeben. Passanten hatten den Verlauf des Einsatzes gefilmt.
Der Tatverdächtige wurde nach dem Vorfall aus dem Polizeidienst entlassen und später festgenommen. Er wurde wegen Mordes angeklagt. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Minneapolis- Der ehemalige Polizist Derek C. muss wegen des Mordes an George Floyd für 22 Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Das ...
Washington- US-Präsident Donald Trump hat am Freitagnachmittag in Washington die traditionelle Parade auf der Pennsylvania Avenue absolviert – vorbei an seinem eigenen ...
Washington – Schauspieler und Regisseur George Clooney erwägt, gegen den scheidenden US-Präsidenten Donald Trump vor Gericht ziehen. „Ich glaube, wenn jemand aus ...
Washington – Die letzte Hürde für den künftigen US-Präsidenten Donald Trump ist genommen: Laut übereinstimmender US-Medienberichte vom Montag hat Trump ausreichend Wahlmännerstimmen ...
Washington – US-Präsident Donald Trump hat wegen des Coronavirus den nationalen Notstand ausgerufen. Damit würden weitere Bundesgelder in Höhe von rund 50 ...
Washington – Auch vier Tage nach der US-Präsidentschaftswahl wartet die Welt weiter auf ein klares Ergebnis. Sowohl Amtsinhaber Donald Trump als auch ...
New York – In New York und mindestens sechs weiteren Städten haben einen Tag nach der US-Präsidentschaftswahl Proteste gegen Wahlgewinner Donald Trump ...
Washington – Nach der scharfen Kritik an seiner Reaktion auf gewalttätige Ausschreitungen bei einem Aufmarsch von Rechtsextremisten in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia ...
Washington – In der US-Hauptstadt Washington haben sich am Samstag Zehntausende Menschen versammelt, um gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump zu demonstrieren. ...
Washington – US-Präsident Donald Trump beharrt weiterhin darauf, die Wahl gewonnen zu haben. „I won the election“, twitterte der Amtsinhaber in der ...
Washington – US-Präsident Donald Trump möchte „konstruktiv“ mit Russland zusammenarbeiten. In einer Reihe von Botschaften über den Kurznachrichtendienst Twitter kündigte Trump an, ...
Washington – Der scheidende US-Präsident Donald Trump will nicht an der Amtseinführung des gewählten Präsidenten Joe Biden teilnehmen. Das teilte Trump am ...












