
Symbolbild: Pfalz-Express
SÜW/GER/Rhein-Pfalz-Kreis. „Das vom Land empfohlene Handlungsprogramm zur Reduzierung überhöhter Schwarzwildbestände und zur Absenkung des Risikos einer Ausbreitung von Tierseuchen ist in wesentlichen Punkten nicht zielführend und teilweise nicht oder nur schwer umsetzbar.
Wir erwarten einen koordinierenden und konkreten Beitrag des Landes“, so die Landräte Clemens Körner (Rhein-Pfalz-Kreis), Dr. Fritz Brechtel (Germersheim) und Dietmar Seefeldt (Südliche Weinstraße). In einem gemeinsamen Schreiben wenden sie sich an Ministerin Ulrike Höfken und weisen auf Schwachstellen hin, die sich im Rahmen zahlreicher Gespräche der Runden Tische „Schwarzwild“ in den Landkreisen gezeigt haben.
In dem Handlungsprogramm setzt sich das Land lediglich für eine Umsetzung seiner Empfehlungen auf örtlicher Ebene ein, was nach Ansicht der drei Landräte nicht zu einer einheitlichen Vorgehensweise führt.
Aus diesem Grund haben derzeit die rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte völlig unterschiedliche Ansätze einen Anreiz für die Reduzierung von Frischlingen zu schaffen, die von dem Modell der Jagdsteuerreduzierung, der Reduzierung oder dem Verzicht auf Untersuchungsgebühren bis zur Gewährung einer Abschussprämie reichen. „Das Ziel, die Schwarzwildbestände auf eine den landeskulturellen Verhältnissen angepasste Bestandsdichte zu bringen, wird so nicht gefördert“, so Seefeldt, Brechtel und Körner.
Die Landräte verweisen in diesem Zusammenhang auf das Land Baden-Württemberg, das ein finanzielles Maßnahmenpaket geschnürt hat, um Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest aus Landesmitteln zu fördern. Um einen Anreiz für die verstärkte Bejagung von Wildschweinen zu schaffen, erstattet das Nachbarbundesland den Jägern beispielsweise einen Pauschalbetrag als Kostenersatz für die Trichinenuntersuchung als Vorsorgemaßnahme zur Afrikanischen Schweinepest.
Eine solche Steuerung auf Landesebene erwarten die Landräte auch für Rheinland-Pfalz. Es bedarf hier nach deren fester Überzeugung eines koordinierten Vorgehens auf Landesebene. „Einheitliche, rechtssichere und für alle gleichermaßen gültige Regelungen müssen seitens des Landes daher umgehend getroffen werden“, erklären die drei Landräte.
Gemeinsam suchen die Landkreise Rhein-Pfalz-Kreis, Germersheim und Südliche Weinstraße Wege zur Bekämpfung der Gefahren, die von dem enorm hohen Wildschweinbestand in Rheinland-Pfalz ausgehen: „Wir sind hier einer Empfehlung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten gefolgt.
Die Beratung und Umsetzung haben in wesentlichen Punkten jedoch Fragen und Ungereimtheiten aufgeworfen. Wir fordern zum Schutz von Mensch und Tier die entsprechende Unterstützung des Landes“, so die Landräte Brechtel, Seefeldt und Körner. (kv-süw, kv-ger, kv rhein-pfalz)

Diesen Artikel drucken


SÜW/LD. Auf Basis der zahlreichen Rückmeldungen von Ü80-Senioren sowie deren Angehörigen wie auch der Eindrücke vor Ort haben Oberbürgermeister Thomas Hirsch (Landau) ...
GER/SÜW/RP – Der Frühling setzt sich mit aller Macht durch, die Natur sprießt mit voller Kraft und fast Jeden treibt es bei ...
Südpfalz – Im Juni 2021 haben die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und die Stadt Landau in einem gemeinsamen Schreiben an das ...
Kreis Germersheim/Kreis Karlsruhe – Der Vorstoß von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, statt der im Planfeststellungsverfahren befindlichen Rheinquerung den Bau einer Ersatzbrücke zu ...
Die Landräte Dr. Fritz Brechtel (GER), Dietmar Seefeldt (SÜW), Susanne Ganster (SWP) und Oberbürgermeister Thomas Hirsch (LD) haben sich wegen der steigenden ...
Südpfalz – Seit Dienstag, 24. März, gilt in Rheinland-Pfalz eine neue Verordnung im Kampf gegen das Corona-Virus. Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Landrat Dietmar ...
Herxheim – Auf Initiative von Ortsbürgermeister Franz-Ludwig Trauth haben die Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW), Fritz Brechtel (GER) und Oberbürgermeister Hirsch (LD) eine ...
Südpfalz – Zum vierten Mal kamen Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU), der Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße, Dietmar Seefeldt, und der Landrat ...
SÜW/GER/LD – Zu Beginn eines gemeinsamen Arbeitstreffens bei Landrat Dietmar Seefeldt trugen sich Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dr. Fritz Brechtel in ...
Limburgerhof. Landrat Clemens Körner und seine Landratskollegen der Kreise Germersheim, Dr. Fritz Brechtel, Südliche Weinstraße, Dietmar Seefeldt und Bad Dürkheim, Hans-Ulrich Ihlenfeld, ...
GER/SÜW – Als unzulässig abgewiesen hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz die Klage der Bürgerinitiative Bienwald gegen zwei Planfeststellungsbeschlüsse für den Bau eines Rad- ...
Pfalz. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass nach aktuellen Regelungen die Außengastronomie im Land öffnen darf, jedoch die Landesverordnung gleichzeitig den sogenannten Thekenverkauf ...













