Mittwoch, 25. November 2020

Gedenkskulptur des Lions Clubs Landau offiziell auf dem Gelände der Landesgartenschau eingeweiht

17. April 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau

Rüdiger Ertel (Präsident des Lions Clubs Landau), Berthold Moser (Mitglied im Lions Club Landau), Gernot Schneider (Mitglied im Lions Club Landau), Bürgermeister Thomas Hirsch, Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer, Künstler Karlhein Zwick, Prof. Peter Leiner.
Foto: stadt-landau

Landau. Auf Initiative des Lions Clubs Landau wurde jetzt im Beisein von Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und Bürgermeister Thomas Hirsch auf dem Gelände der Landesgartenschau, im Durchgangsgebäude von der Siebenpfeiffer-Allee zur Wirth-Allee, eine Gedenkskulptur angebracht.

Gestaltet wurde das Kunstwerk, das den Namen „EN MÉMOIRE“ trägt, vom Künstler Karlheinz Zwick aus Gräfenhausen. Es soll an die historische Vergangenheit des ehemaligen Kasernengeländes erinnern und gleichzeitig zum Frieden mahnen.

„Ich möchte mich herzlich bei den Mitgliedern des Lions Clubs Landau für die Initiative zu dieser Gedenkskulptur. Mein besonderer Dank geht vor allem auch an Karlheinz Zwick, der nicht nur eine Gedenktafel, sondern ein Kunstwerk erschaffen hat, das zum Nachdenken anregt und an andere Zeiten unserer Stadtgeschichte erinnern soll“, so Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer.

„In unserer Stadt herrscht heute Frieden und Wohlstand und das schon seit rund 70 Jahren. Das ist keine Selbstverständlichkeit, blickt man auf unsere geschichtliche Vergangenheit zurück. Besonders die Rolle als Garnisonsstadt hat Landau lange geprägt“, so Schlimmer weiter.

Rüdiger Ertel, Präsident des Lions Clubs Landau freute sich, dass die Gedenkskulptur einen passenden Platz auf dem Landesgartenschaugelände erhalten hat: „Die Platzierung im Durchgangsgebäude, wo die Siebenpfeiffer-Allee auf die Wirth-Allee trifft, ist perfekt.

Diese beiden Namen stehen für Demokratie und Frieden, wie auch das Denkmal von Karlheinz Zwick.“ Er dankte den Lions Club Mitgliedern für die großzügigen Spenden mit denen das Kunstwerk finanziert werden konnte.

Zwick selbst beschreibt sein Kunstwerk als „schlicht und unauffällig, das jedoch gleichzeitig die ungeteilte Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht“. Es soll nicht belehren, sondern vielmehr eine Mahnung sein, den Frieden zu pflegen.

Zwick erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Frieden ein nobler Gedanke und ein hohes Gut sei. Die leicht durcheinander stehenden Buchstaben des Wortes ‚Frieden‘ symbolisieren dessen fragilen Zustand. Den Titel „EN MÉMOIRE“ habe er auch wegen des französischen Hintergrunds der Stadt gewählt, so Zwick. (stadt-landau)

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