
Der Wirtschaftsweg ist teilweise in einem katastrophalen Zustand.
Foto: KV SÜW
SÜW/Elsass/B38 – In dem Bestreben, entlang der Bundesstraße 38 zwischen Landau und Wissembourg einen Lückenschluss für Fahrradpendler zu schaffen, haben sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart und Dietmar Seefeldt, Landrat der Südlichen Weinstraße, erneut an Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing gewandt.
Damit reagieren Gebhart und Seefeldt auf die bislang ablehnende Haltung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr gegenüber dem geforderten Lückenschluss.
Gemeinsam weisen die beiden Politiker in dem Schreiben darauf hin, dass die Trasse zwischen Niederhorbach und Ingenheim in einem qualitativ sehr schlechten Zustand sei, in einem circa 100 Meter langen, unbefestigten und schlammigen Abschnitt auf etwa halber Strecke gipfele, eine direkte Verbindung zwischen den Orten vermissen lasse und somit nicht tauglich für den Alltagsradverkehr sei.
Davon hatten sich die beiden Politiker kürzlich bei einer gemeinsamen Radtour vor Ort überzeugen können. „Einen Arbeitnehmer, der morgens mit dem Rad zur Arbeit von Bad Bergzabern nach Landau fahren möchte, wird in diesem Bereich eher die Bundesstraße 38 befahren als den Umweg in Kauf zu nehmen, selbst wenn der Weg im Zuge der dort geplanten Flurbereinigung gut ausgebaut ist“, argumentieren Gebhart und Seefeldt in dem jetzt verschickten Schreiben an Wissing.
Deshalb sei auch der Lückenschluss entlang der Bundesstraße von Appenhofen bis zum Anschluss an die alte B 38 bei Impflingen wünschenswert, „denn ab dort haben Radfahrer eine gute Anbindung nach Landau“, heißt es weiter.
Des Weiteren laden Gebhart und Seefeldt den Bundesverkehrsminister zu einer gemeinsamen Tour entlang der Strecke von Niederhorbach nach Ingenheim ein, damit er sich von der Problematik selbst ein Bild machen kann.
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