Chemnitz – AfD-Chef Alexander Gauland sieht die Proteste in Chemnitz als Folge der Flüchtlingspolitik von 2015.
Es sei ein Warnsignal, dass sich viele Bürger verunsichert fühlten und die „falsche“ Flüchtlingspolitik zeige jetzt Wirkung in der Gesellschaft, sagte Gauland am Donnerstag dem Fernsehsender n-tv.
„Das, was in Chemnitz passiert ist, ist vorher in Kandl und Freiburg und Wiesbaden passiert. Ich kann doch nicht sagen, das ist Vergangenheit“, so Gauland.
Man müsse sich jetzt mit den Folgen auseinandersetzen. „Diese Menschen sind jetzt da und sie werden kriminell“, sagte der AfD-Chef. Dass Menschen da verunsichert seien und auf die Straße gingen und nicht so genau darauf achteten, wer noch mit ihnen auf der Straße gehe, sei doch verständlich, so Gauland. (dts Nachrichtenagentur)

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