Dienstag, 22. Oktober 2019

Freie Wählergruppe (FWG) Landkreis Germersheim hält Klausurtagung

26. November 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Politik regional

Die Teilnehmer der Klausurtagung sind überzeugt: Die FWG bringt die Ortsgemeinden voran.
Foto: v. privat

Rülzheim – „Die ausgezeichnete wirtschaftliche Lage des Landkreises Germersheim zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Technologiezentrum Karlsruhe wird nicht hinreichend genutzt“, sagt Michael Braun, Vorsitzender der Freien Wähler im Kreis.

Eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung, beispielsweise bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, ist dazu erforderlich. „Gemeinsam sind wir stark“ lautete der Tenor der Klausurteilnehmer.

Eine engere Verbindung solle es auch zwischen Menschen, die im Technologiezentrum arbeiten, und denen, die im Einkaufszentrum Karlsruhe viel Geld lassen, geben: Die Diskussion über die zweite Rheinbrücke könnte durch einen Einkaufsprotest neue Impulse bekommen.

„Die Egoismuspolitik der Karlsruher, die gerne Fachkräfte aus der Pfalz beschäftigen, aber nichts dafür tun, dass diese ihren Arbeitsplatz bequem erreichen können, ist unzumutbar“, kritisierte Braun.

 Ein Protest als Zeichen der Solidarität zum Einzelhandel im Kreis würde sicher auch helfen, die Verkehrssituation zu verbessern, und bringt nach Ansicht der Freien Wähler Druck in die Rheinbrückendiskussion: „Wir müssen den Karlsruhern die Stirn bieten.“

Ein weiterer zentraler Punkt der Klausur waren die Rahmenbedingungen der Schulen und Kindergärten vor Ort. Diese verschlechtern sich laut der FWG zunehmend. Schulstandorte – auch im Bereich der Grundschulen – sind gefährdet. Das gilt vor allem für Randgemeinden. Hier komme auf den Kreis eine große Koordinierungsaufgabe zu, die von den Freien Wählern, deren Stärke die örtliche Präsenz und Kompetenz ist, gerne unterstützt wird.

Die Freien Wähler wollten ihre Erfahrung und Kompetenz vor Ort in die Kreispolitik einfließen lassen, damit der Kreis bürgernah „Fit für die Zukunft“ gemacht werde, so Braun. (mb/red)

 

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