Berlin – Das FDP-Präsidiumsmitglied Volker Wissing hat mit Empörung auf die Pläne der Großen Koalition reagiert, eine Bargeld-Obergrenze einführen zu wollen, und erklärt, Schwarz-Rot wolle das Bargeld langfristig abschaffen.
„Union und SPD geht es nicht um die Bekämpfung der Terrorfinanzierung, sondern um die Kontrolle über die Sparguthaben. Mit einer Obergrenze von 5.000 Euro will die Bundesregierung die Bürger in der trügerischen Sicherheit wiegen, dass ihr alltäglicher Bargeldgebrauch von der Maßnahme nicht betroffen sei“, erklärte Wissing am Mittwoch.
Dabei sei der Plan „nur ein erster Schritt, dem weitere folgen werden“, so der Freidemokrat weiter.
„Das langfristige Ziel von Union und SPD ist die Abschaffung des Bargeldes. Damit könnte die Zentralbank einen Negativzins auf die Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger durchsetzen und diese zwingen, ihr Geld auszugeben.“
Die FDP lehne den „Einstieg in ein Bargeldverbot“ ab, betonte Wi ssing. „Bargeld ist gelebte Freiheit, die wir nicht preisgeben sollten.“ (dts Nachrichtenagentur)

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Irgendwer muss die Staatsverschuldung ja bezahlen. Und das sind, wie immer in der Geschichte, die Sparer. Die Milliardäre haben ihr Geld in den Steueroasen. Da können bzw. wollen unsere Politiker nicht dran.