Donnerstag, 20. Juni 2024

FDP-Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär Mario Brandenburg tritt nicht mehr zur nächsten Bundestagswahl an

30. Mai 2024 | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Politik regional, Regional

Mario Brandenburg.
Foto: privat

Rülzheim / Berlin – Mario Brandenburg (FDP), Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr kandidieren.

Dies teilte der Rülzheimer nach intensiven Überlegungen und Gesprächen mit seiner Familie, Freunden und Weggefährten mit. Er blickt auf fast zehn Jahre in der Bundespolitik zurück und sieht nun die Zeit gekommen, in die Wirtschaft zurückzukehren.

„Dieser Schritt fällt mir nicht leicht, doch nach fast zehn Jahren in der Bundespolitik ist es Zeit für ein neues Kapitel,“ erklärte Brandenburg. Er dankte seinen Unterstützern für die vergangenen Jahre, insbesondere den Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz. „Eure Energie, euer Glaube an die Sache und eure unermüdliche Unterstützung waren eine der Säulen, die mich getragen haben.“

Mario Brandenburg sieht sich als „Technologiebotschafter“ und betonte, wie wichtig es ihm war, Optimismus in Bezug auf technologische Innovation in die politischen Debatten einzubringen. Nach den ersten Jahren seiner beruflichen Laufbahn in der Tech-Branche war er fast eine Dekade in der Politik erfolgreich.

„Es gibt viel zu tun“

„Mit 40 Jahren bin ich im richtigen Alter, um dort nochmals durchzustarten. Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie oder die Förderung von Start-ups, es gibt viel zu tun!“ so Brandenburg.

Trotz seines Rückzugs aus der Bundespolitik bleibt er der FDP treu und will weiterhin in der Kommunalpolitik in Rülzheim aktiv sein. „Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, den Boden, aus dem man gewachsen ist, nicht zu vergessen und mich dort einzubringen, wo meine Wurzeln liegen,“ betonte er. 

Brandenburg ist der zweite Bundespolitiker aus der Südpfalz, der nicht mehr zur Wahl antritt. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler wird bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut kandidieren

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