
Thomas Hitschler
Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express
Südpfalz. Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler (SPD) wird bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut kandidieren. „Mit Ablauf dieser Wahlperiode werde ich meine Arbeit im Deutschen Bundestag beenden“, teilt Hitschler mit. Zuvor hatte er die südpfälzische SPD über seine Entscheidung informiert.
„Seit mehr als zehn Jahren darf ich die Menschen meiner Heimat im Deutschen Bundestag vertreten. Ein Privileg, für das ich unendlich dankbar bin“, betont Hitschler. Das Vertrauen und die Unterstützung, die er bis heute erfahre, mache ihn unglaublich stolz und erfülle ihn mit großer Dankbarkeit und Demut. „Politik lebt aber vom Wechsel“, so der Südpfälzer. Es ist ihm wichtig, mit seiner Erklärung „frühzeitig Klarheit zu schaffen, damit die Partei genug Zeit für ein geordnetes Verfahren zur Weichenstellungen für die nächste Bundestagswahl in knapp zwei Jahren hat“.
Seine Entscheidung bedeute aber keineswegs, dass er bei seiner Arbeit jetzt auch nur einen einzigen Gang zurückschalte. Im Gegenteil: „Vor uns liegen zwei weitere Jahre harter Arbeit“, erklärt Hitschler, der sich seiner Verantwortung als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für die Südpfalz bewusst ist. „Die Menschen in meinem Wahlkreis können sich darauf verlassen, dass ich mich ihren Anliegen und den Belangen unserer Region auch weiterhin mit vollem Einsatz widme.“
Seit 2013 vertritt der 41-jährige Familienvater seine südpfälzische Heimat im Deutschen Bundestag. Bei der Bundestagswahl 2021 holte er als erster Sozialdemokrat das Direktmandat in der Südpfalz.
Der gelernte Politikwissenschaftler, der seinen Lebensmittelpunkt an der Südlichen Weinstraße hat, ist parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung und Sprecher der Landesgruppe Rheinland-Pfalz in der SPD-Bundestagsfraktion.
Von 2013 bis 2021 war er ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss und von 2019 bis 2021 im Ausschuss für Inneres und Heimat. Außerdem gehörte er von 2020 bis 2021 dem für die Kontrolle der Nachrichtendienste zuständigem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) an.

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