
Foto: dts Nachrichtenagentur
Kassel – Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sind am Samstag zweitausend Menschen unter dem Motto „Gemeinsam gegen rechten Terror“ durch die hessische Großstadt gezogen.
Bei einer Zwischenkundgebung auf der Fuldabrücke wurden eine Schweigeminute für Lübcke eingelegt und Rosen in die Fulda geworfen. „Aus polizeilicher Sicht verlief die Versammlung friedlich und vollkommen störungsfrei“, sagte Polizei-Einsatzleiter Michael Tegethoff nach der Veranstaltung.
Lübcke war am 2. Juni vor seinem Wohnhaus in Wolfhagen-Istha erschossen worden. Als dringend tatverdächtig gilt der 45-jährige Stephan E. Der war in der Vergangenheit in der rechtsextremen Szene aktiv und ist auch vorbestraft.
Mittlerweile hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen und stuft die Tat als „politisches Attentat“ ein. Lübcke hatte vor seinem Tod Morddrohungen aus der rechten Szene erhalten. (dts Nachrichtenagentur)

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Ich sagte ja bereits: Der Mord wird politisch überhaupt nicht instrumentalisiert werden … und es gibt keine Linkspopulisten.
An Ihren Kommentaren sieht man ganz deutlich, wie … „ticken“. Das ist erbärmlich!
Was muss eigentlich noch alles passieren, damit die Regierung (und vor allen Dingen die CDU) endlich mit aller Härte gegen die Nazis vorgeht? Jetzt kann niemand mehr die Gefahr leugnen, die von diesen Leuten ausgeht.
Siglinde denkt wenigstens ein bischen nach. Nicht von jedem*innen kann man das erwarten …
„So kann es nicht weitergehen. Wenn die Politik es nicht schafft, einen demokratischen Konsens in der Bevölkerung zur Migrationspolitik herzustellen und den Rechtsstaat bei Asyl konsequent und für alle nachvollziehbar durchzusetzen sehen wir unruhigen Zeiten entgegen. “ –
Christian Conrad (Kommentat FAZ)
Genau darum geht es.
„Die Menschen waren in der Politik stets die einfältigen Opfer von Betrug und Selbstbetrug, und sie werden es immer sein, solange sie nicht lernen, hinter allen möglichen moralischen, religiösen, politischen und sozialen Phrasen, Erklärungen und Versprechungen die Interessen dieser oder jener Klassen zu suchen.“ – Wladimir Iljitsch Uljanow alias Lenin