Mittwoch, 23. Oktober 2019

Ex-FPÖ-Chef Strache fühlt sich von Kurz hintergangen

18. September 2019 | 3 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik Ausland
 Sebastian Kurz winkt

Sebastian Kurz
Foto: dts Nachrichtenagentur

Wien  – Der frühere Vorsitzende der FPÖ, Heinz-Christian Strache, hat dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz vorgeworfen, ihn belogen zu haben.

Nach der Veröffentlichung des sogenannten Ibiza-Videos im Mai habe er Kurz seinen Rücktritt als Vizekanzler angeboten, sagte Strache der Wochenzeitung „Die Zeit“. Er habe Kurz gesagt, dass er die Konsequenzen ziehen werde, „habe die volle Aufklärung eingefordert und gefragt, ob er dann die Zusammenarbeit fortsetzen werde“.

Das Versprechen habe Kurz ihm gegeben. Entgegen dieser Absprache habe Kurz, der auch ÖVP-Vorsitzender ist, die gemeinsame Regierung mit der FPÖ einen Tag später beendet. „Ja, ich habe mich hintergangen gefühlt“, sagte Strache dazu.

Strache war nach der Veröffentlichung des Videos als Vizekanzler und FPÖ-Vorsitzender zurückgetreten. Bei der bevorstehenden Neuwahl in Österreich tritt er nicht wieder an. Allerdings deutete Strache an, dass er sich eine Rückkehr bei der Wiener Landtagswahl im kommenden Jahr vorstellen könne. „Es ist jetzt zu früh, darüber nachzudenken“, sagte er.

Wer für die FPÖ in Wien antrete, „das wird die Wiener Landesgruppe und Basis rechtzeitig demokratisch entscheiden“. (dts Nachrichtenagentur)

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3 Kommentare auf "Ex-FPÖ-Chef Strache fühlt sich von Kurz hintergangen"

  1. Gott sagt:

    Sprache scheitert beim Landesverrat und fühlt sich nun ob seines Postens hintergangen.

    Dem Verräter ist ausser Geld alles Wurst.

  2. Helga sagt:

    Och, der Ehrenmann fühlt sich hintergangen, wie tragisch. Und auch noch von dem überehrgeizigen Ex-Kanzler!
    Ich hoffe die Österreicher werden bei der nächsten Wahl ihren Verstand einschalten und aus ihrem Fehler lernen. (Na ja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt 😉 )

  3. Aufgewachte sagt:

    Kurz ist auch nur eine Marionette der Kabale, er hat sich ganz demokratisch gegeben, aber auf Druck oder wenn seine Karriere gefährdet ist, bricht er ein.

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