
Foto: RoboMichalec / Pixabay
Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 stehen in Deutschland wieder alle Zeichen auf Fußball. Wird es ein neues Sommermärchen geben, wenn auch diesmal nicht im eigenen Land? Haben die Herren unter Julian Nagelsmann die Chance, den Titel für sich zu ergattern oder scheiden sie bereits in der Vorrunde aus?
Und wer sind die Gruppengegner, auf die die Elf von Nagelsmann in Gruppe E trifft. Ausgelost wurden die Gegner bereits 2025 und darunter ist mindestens ein Team, das die Deutschen nicht unterschätzen dürfen. Hier kommt der große Check.
Wer sind die großen Favoriten der WM 2026?
Schon Monate bevor es in den Vereinigten Staaten und Mexiko losgeht, diskutiert man im Netz fleißig über Favoriten und Looser. Die Leute planen ihre Sportwetten Tipps und so manch einer gibt den Tipp für den Sieger ab, bevor der erste Ball gerollt ist.
Aber wer hat überhaupt eine Chance auf den Titel und gibt es wieder klare Favoriten wie beim letzten Mal? Darüber ist man sich selbst in der Buchmacherszene noch nicht ganz einig, bei Fans noch viel weniger. Jeder wünscht sich natürlich, dass das eigene Land gewinnt, aber haben die Deutschen eine Chance? Das wird sich nach der Vorrunde zeigen, vielleicht ist es da schon vorbei.
Im erweiterten Format in Kanada, Mexiko und den USA treten erstmals 48 Nationen gegeneinander an, was die Chance auf den Sieg nicht größer macht.
Diese Mannschaften werden bereits jetzt als (Geheim)-Favoriten gehandelt:
- Uruguay mit bisher zwei Weltmeistertiteln und einer Rolle als Geheim-Favorit.
- Brasilien ist wenig überraschend wie immer einer der Hauptfavoriten, war aber seit 2002 nicht mehr im Finale.
- Die Niederlande sind heiß auf den ersten Weltmeistertitel und haben bei der EM 2024 ihr Talent gezeigt.
- Portugal hat zwar noch keinen Weltmeistertitel, ist in Sachen Europameisterschaften aber ein typischer Favorit. Ronaldo könnte sich seinen Traum erfüllen wollen.
- Deutschland ist nicht mehr die Elf, die man einst im Fußball kannte. Die letzten Turniere waren eher enttäuschend, aber Nagelsmann möchte natürlich auch diesmal als Sieger vom Platz gehen.
- Frankreich war zuletzt 2018 Weltmeister und soll den stärksten Kader überhaupt haben. Ob Didier Deschamps in der Lage ist, seine „Les Bleus“ zum Sieg zu führen?
- England möchte nach 1966 endlich einmal wieder das Glück eines Titels schnuppern. Eigentlich wäre 60 Jahre danach die richtige Zeit gekommen.
- Spanien gewann 2022/2023 die Nations-League und brillierte bei der EM 2024. Diese Erfolgsserie soll nun auch bei der WM fortgesetzt werden.
- Argentinien gehört ebenfalls zu den Favoriten, insbesondere weil es Messis letzter großer Auftritt bei einem internationalen Turnier sein kö
Wer am Ende den Pokal und damit den Weltruhm mit nach Hause nimmt, zeigt sich erst im spannenden Finale am 19. Juli 2026.
Die drei wichtigsten Begegnungen Deutschlands – das sind die Gruppengegner
In der Vorrunde sind die Deutschen klarer Favorit ihrer Gruppe, das Losglück war auf der Seite der Jungs von Nagelsmann. Sie hätten schwierigere Herausforderungen bekommen können, beispielsweise gegen Spanien oder Argentinien.
Stattdessen stehen mit Curacao, Elfenbeinküste und Ecuador auf dem Programm? Was können die drei Teams?
Ecuador dürfte die größte Herausforderung sein
Ein Blick auf die Qualifikation zeigt, dass man Ecuador nicht unterschätzen darf. In Südamerika hinter Argentinien zu landen, sagt einiges aus. Das Team hat sich diesen Platz erarbeitet und dabei gezeigt, dass es mit Druck umgehen kann. Genau das macht Ecuador für Deutschland gefährlich.
Das Team spielt zielgerichtet und setzt auf ein starkes Mittelfeld. Wenn die Deutschen hier den Ball verlieren, schaltet die Mannschaft um und sucht den Weg zum Tor. Das Ziel sind keine langen Ballbesitzphasen, sondern richtige Momente und echte Chancen. Die Ecuadorianer gelten als äußerst schnell, was die Kondition der Deutschen Elf fordern wird.
Elfenbeinküste trifft zum ersten Mal im Pflichtspiel auf Deutschland
Bislang gab es zwischen den beiden Teams nur Freundschaftsspiele, sodass es keine Möglichkeit der Vorbereitung gibt. Die Elfenbeinküste ist erfahren und hat individuelle Klasse, die man nicht unterschätzen sollte. Viele Spieler sind in europäischen Ligen unterwegs und kennen das hohe Niveau. Zweikämpfe werden von der Mannschaft konsequent bis zu Ende gefühlt, Räume eng gemacht. Deutschland dürfte weniger Zeit am Ball haben als gewohnt, wenn das Team sich taktisch nicht gut aufstellt.
Curacao gehört zu den Fußballzwergen
Auf dem Papier ist Curacao der klare Außenseiter. Genau das macht die Mannschaft schwer greifbar. Ohne großen Druck und ohne Erwartungen kann ein Team freier aufspielen. In solchen Spielen entscheidet oft die Einstellung, nicht die individuelle Qualität.
Curacao hat sich erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifiziert und schreibt damit bereits Geschichte. Allein dieser Umstand sorgt für zusätzliche Motivation. Die Spieler haben nichts zu verlieren und genau das kann für Überraschungen sorgen. Spielerisch zeigt sich eine gewisse Unbekümmertheit.
Technisch ist die Mannschaft solide, vor allem im Offensivspiel wird der direkte Weg gesucht. Defensiv fehlt es dagegen manchmal an Stabilität, was Deutschland in die Karten spielen könnte. Trotzdem darf dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Gerade solche Begegnungen kippen schnell, wenn die Konzentration nachlässt. Ein frühes Tor würde Ruhe bringen, aber ohne klare Chancenverwertung kann sich das Spiel unnötig kompliziert entwickeln. Curacao wird jede Gelegenheit nutzen, um im Spiel zu bleiben.
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