
Ein eigener Pool bietet Erfrischung und Erholung.
Foto: Pfalz-Express
Wenn im Sommer die Temperaturen in die Höhe klettern, kann oft nur ein Sprung ins kühle Nass eine Abkühlung verschaffen. Für viele Hausbesitzer gehört daher ein Swimmingpool zu einem wichtigen Bestandteil des eigenen Gartens.
Damit die Freude über den Kauf lange anhält, sollte im Vorfeld eine sorgfältige Pool-Planung stattfinden. Was es dabei alles zu beachten gibt, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
1. Standort des Schwimmbeckens
Die Lage des Pools ist ein wesentlicher Bestandteil und entscheidet über den zukünftigen Badespaß. Einen klaren Vorteil bietet ein Platz mit guter Sonneneinstrahlung. Auf diese Weise wärmt sich das Wasser schneller auf, was wiederum eine längere und intensivere Badesaison ermöglicht. Ist das Schwimmbad außerdem von Wind geschützt, ist es alleine durch die Wärme der Sonne möglich, das Wasser aufzuheizen. Zusätzlich kann auch eine Solar-Heizung für den Pool installiert werden.
Wer den Swimmingpool das ganze Jahr über nutzen möchte, benötigt allerdings eine Überdachung in Form von PVC-Planen oder verschiebbaren Poolüberdachungen. Eine Poolheizung ist für die Übergangszeit ideal. Sie temperiert nicht nur die Wassertemperatur, sondern sorgt außerdem für eine deutlich längere Badesaison.
2. Größe des Pools
Soll das Schwimmbecken nur zur Entspannung dienen oder sollen darin auch verschiedene Trainingseinheiten stattfinden? Wer gerne Längen schwimmt, sollte einen Pool mit mindestens 10 Metern und einer Tiefe von 1.50 Meter in Erwägung ziehen. Ist nicht so viel Platz vorhanden, kann gegebenenfalls eine Gegenstromanlage eingeplant werden. Auf diese Weise ist es möglich, selbst kleinere Becken für sportliche Aktivitäten zu nutzen. Neben der zur Verfügung stehenden Fläche hängt die optimale Poolgröße zudem von der Anzahl der Badegäste ab.
Sind Kinder vorhanden, kann, je nach Größe des Pools, auch ein zusätzlicher Flachteil eingebaut werden. Dies wird allerdings nur bei größeren Becken empfohlen, da ansonsten zu viel Schwimmfläche verloren geht.
3. Unterschiedliche Schwimmbeckenvarianten
Nach den technischen Details sowie der Größe spielt natürlich auch das Design des Pools eine wesentliche Rolle. Soll es lieber ein aufstellbares Becken sein oder doch ein Einbaubecken? Natürlich hängt die Entscheidung davon ab, wie viel Geld Hausbesitzer für den Pool ausgeben wollen. Aufstellbecken sind meist günstiger und können problemlos aufgestellt werden. Bei Einbaupools ist ohne fachmännische Hilfe meist selten etwas zu machen, dafür bieten diese um einiges mehr Spielraum, was Design und Technik anbelangt.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Form des Beckens: Sportliebhabern werden grundsätzlich Rechteck- oder Ovalbecken empfohlen, da diese mehr Schwimmfreiheit bieten als ein Rundbecken. Letztere eignen sich meist nur für das tägliche Plantschen und sind daher besonders bei Kindern eine ideale Wahl.
4. Pflege des hauseigenen Pools
Grundsätzlich gibt es für die Pflege des Pools unterschiedliche Methoden. Je nach Vorlieben kann das Wasser beispielsweise mit Chlor, einem chemischen Desinfektionsmittel, gereinigt werden. Es ist hierbei allerdings auf die richtige Dosis sowie auf einen exakten pH-Wert zu achten. Eine weitere Möglichkeit ist die Planung eines Salzwasserpools. In diesem Fall muss kein Chlor hinzugefügt werden, da eine spezielle Salz-Elektrolyse-Anlage für die notwendige Desinfektion sorgt.
Darüber hinaus muss der Pool noch zusätzlich mit weiteren Mitteln gereinigt werden. Besonders bei warmem Wetter vermehren sich Algen relativ schnell, mit einem speziellen Algenvernichter kann allerdings präzise dagegen vorgegangen werden.
Um eine hygienische Wasserqualität beizubehalten, sind unter anderem Filteranlagen notwendig, die Schmutzpartikel auffangen. Aus diesem Grund werden Beckenabdeckungen empfohlen, um die natürliche Verschmutzung auf ein Minimum zu reduzieren.
5. Wellnesszubehör für die private Wohlfühloase
Um sich am hauseigenen Pool so richtig wohlzufühlen, ist natürlich auch das richtige Zubehör ausschlaggebend. Je nach Vorlieben verzaubern Massagedüsen, Luftsprudel- und Gegenstromanlagen, Solarregenduschen oder LED-Unterwasserscheinwerfer den Swimmingpool in einen magischen Ort der Erholung. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt, weshalb es grundsätzlich davon abhängt, wie viel Geld Hauseigentümer für spezielle Luxusgüter ausgeben wollen.

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