Freitag, 24. September 2021

CDA fordert Sicherheit an Schulen und in Kindergärten in Coroanazeiten – besonders in Wörth

15. September 2021 | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Politik regional

Patrick Redlingshöfer, Regionalkreisvorsitzender CDA Südpfalz.

„Kinder, Schüler, Erzieher, Lehrer, Eltern sind diejenigen, die tapfer und beharrlich gemeinsam gegen die Widrigkeiten von Corona ankämpfen. Hier wird sehr viel Eigeninitiative, Zurückhaltung, Fleiß und Mut von allen Beteiligten abverlangt“, sagt der Vorsitzende der CDA Südpfalz, Patrick Redlingshöfer. 

Nun rücke diese Zielgruppe erneut und verstärkt durch die aktuelle Entwicklung in den Blickpunkt. „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft und es müsste unser aller Bestreben sein, diese Zukunft optimal zu gestalten. Ist dem so?“

Blickpunkt Grundschulen

Die Grundschule sei der Übergang vom Kindergarten und einer engen Verbindung zu den Erziehern hin zu einem gezielten Lernen und einer engen Verbindung zu den Lehrern, so Redlingshöfer. Insbesondere in den ersten Jahren sei das Bedürfnis zur Nähe besonders ausgeprägt. Das sei pädagogisch belegt. „Eine Nähe die notwendig sei, aber in Coronazeiten Gefahren mit sich bringe. Abhilfe schaffe da auch die Beschaffung von Spukschutze (Plexiglas) für die Lehrerpulte, Raumlüfter oder Luftreinigungsanlagen. Für Letzteres wurden Bundesmittel bereitgestellt.

„Und während viele Kommunen im Landkreis Germersheim ihre Grundschulen entsprechend ausstatten, weigert sich eine Stadt im Süden des Landkreises, die Stadt Wörth, fast stoisch Schutzvorrichtungen mit dem geringsten Anschaffungswert (Spukschutze) ihren Grundschulen zukommen zu lassen“ kritisiert der CDA-Regionalkreisvorsitzende. „Bedauerlich insbesondere deswegen, weil insbesondere die Dorschbergschule mehrfach wegen Corona geschlossen werden musste.“

Nachdem „werbewirksam“ die hiesigen SPD Politiker, sprich die Mandats- und Amtsträger der Region, in einem offenen Brief an Malu Dreyer vor kurzem mehr Unterstützung für die Schulen durch Personal einfordert hätten (was schon lange bekannt sei und seitens der SPD Landesregierung bisher ignoriert wurde), scheitere man in Wörth „auch schon an kleinen Aufgaben vor Ort – dem bestmöglichsten Schutz der Grundschulen. Politik heißt handeln und nicht auf Worten wandeln.“

Den Kinder, Schülern, Erziehern, Lehrern und den Eltern gehöre der bestmöglichste Schutz und die Fürsorge, so Redlingshöfer weiter. „Wir fordern Herrn Dr. Nitsche, Bürgermeister der Stadt Wörth, dazu auf, seiner Verantwortung diesbezüglich gerecht zu werden.“

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