
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der Ebola-Ausbruch in Afrika und der von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufene internationale Gesundheitsnotstand haben nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vorerst keine expliziten Auswirkungen für Deutschland.
In erster Linie gehe es jetzt darum, die Behörden im Kongo und in Uganda zu unterstützen, indem man den Internationalen Gesundheitsnotstand ausruft, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Montag der dts Nachrichtenagentur. Damit werde die Kommunikation mit den Bürgern besser ermöglicht.
Deutschland sei auch grundsätzlich bereit, Unterstützung zu leisten, es gebe aber noch kein offizielles Ersuchen. Man könne etwa über das Robert-Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut helfen. „Da können zum Beispiel mobile Labore bereitgestellt werden“, so die Sprecherin. „Aber wie gesagt, es gibt bisher noch kein Ersuchen. Wenn da was kommt, dann werden wir das mit Wohlwollen prüfen.“ (dts Nachrichtenagentur)

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