Dienstag, 18. Januar 2022

Brandkatastrophe im Krankenhaus Kandel verhindert: Fast 200 Einsatzkräfte stoppen Flammenübergriff auf Notaufnahme mit Intensivstation

2. Januar 2022 | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

Quelle: Einsatz Report 24

Kandel – Die schnelle Reaktion des Personals der Asklepios-Klinik und fast 200 eingesetzte Rettungskräfte verhinderten am Samstagabend einen größeren Brand im Krankenhaus.

Gegen 22.40 Uhr gerieten Müllcontainer mit Kleidung im Bereich der Hauswirtschafts-Abteilung in Brand. Obwohl sich die Container unter freiem Himmel befanden, griff das Feuer rasend schnell auf den unteren Bereich des Klinikgebäudes über.

Der Rauch zog in die direkt darüber liegende Notaufnahme, in deren Nähe sich auch die Intensivstation befindet. Der Rauch löste die Brandmeldeanlage aus und alarmierte so das Personal und die Rettungsdienste.

Direkt nach dem Auslösen der Brandmeldeanlage stellte das Klinikpersonal sicher, dass sich der Rauch nicht weiter im Gebäude ausbreiten konnte, um eine Gefährdung der Patienten zu verhindern. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute aus Kandel wurde umgehend Nachalarm ausgelöst, weitere wurden Kräfte hinzugezogen.

Foto: Pfalz-Express

Trotz der enormen Brandlast am Gebäude konnte die Feuerwehr eine Ausbreitung auf weitere Teile des Gebäudes verhindern. Die zunächst vorbereitete Evakuierung und Verlegung der Intensivpatienten konnte abgebrochen werden.

Wenig später gab ein Bausachverständiger des THW Entwarnung: Es bestünde nach aktueller Prüfung keine Gefahr für die Statik des Krankenhauses. Lediglich die Notaufnahme musste wegen des Einsatzes am späten Abend geschlossen werden.

Über 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren bei dem nächtlichen Brand im Einsatz. Die Klinikgesellschaft geht derzeit davon aus, dass der reguläre Betrieb nicht beeinträchtigt sein wird. Über die Brandursache ist momentan noch nichts bekannt. Die Kripo Landau ermittelt. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. Der entstandene Schaden an der Fassade und diversen Zuleitungen dürfte sich nach Schätzungen der Polizei auf ca. 400.000 Euro belaufen. (red)

Foto: Pfalz-Express

 

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