Donnerstag, 09. April 2020

Bosbach will neue Auflagen für Moscheen in NRW – auch Doppelpassregelung soll überprüft werden

20. April 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Politik
Männer beim Gebet in einer Moschee. Foto: dts nachrichtenagentur

Männer beim Gebet in einer Moschee.
Foto: dts nachrichtenagentur

Düsseldorf  – Der neue Chefstratege der NRW-CDU für das Thema Innere Sicherheit, Wolfgang Bosbach, will sich für eine stärkere Reglementierung der Moscheegemeinden in Nordrhein-Westfalen einsetzen.

„Die Bedrohung durch den islamistisch motivierten Terror“ sei das drängendste Sicherheitsproblem in NRW, sagte Bosbach der „Rheinischen Post“.

„Das Hauptaugenmerk muss auf der Frage nach der Ursache der Radikalisierung liegen, und ich glaube, dass da einige Moscheegemeinden eine unrühmliche Rolle spielen.“

Es müsse deshalb eine „konsequente Kappung“ aller ausländischen Einflüsse auf die Arbeit in den Gemeinden geben. „Deshalb halte ich es für richtig, dass Imame in Deutschland ausgebildet werden“, so Bosbach.

Wolfgang Bosbach will außerdem den Doppelpass für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern abschaffen. „Bei den Deutschtürken der ersten und zweiten Generation sollten wir den Doppelpass beibehalten“, sagte Bosbach.

„Aber warum die Möglichkeit eines Doppelpasses auch noch bei den Enkeln und Urenkeln aufrechterhalten bleiben soll, die doch längst Abstammungsdeutsche sind, verstehe ich nicht.“ Deswegen favorisiere er den sogenannten Generationenschnitt, den der Bundesinnenminister vorgeschlagen habe. (dts nachrichtenagentur)

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