
Joe Biden
Foto: dts nachrichtenagentur
Los Angeles – Bei den Präsidentschafts-Vorwahlen der US-Demokraten liefern sich Joe Biden und Bernie Sanders am sogenannten „Super Tuesday“ ein spannendes Rennen.
Das Magazin „Politico“ rechnete Biden gegen 23:30 Uhr Ostküstenzeit (5:30 Uhr deutscher Zeit) bereits 283 Delegiertenstimmen zu, Sanders 164. Der frühere New Yorker Bürgermeister und Multimilliardär Michael Bloomberg war zu diesem Zeitpunkt mit 27 Delegiertenstimmen abgeschlagen auf dem dritten Platz.
Das rief am späten Abend noch US-Präsident Donald Trump auf den Plan, der Bloomberg auf Twitter als „The biggest loser tonight“ bezeichnete. „$700 million washed down the drain, and he got nothing for it but the nickname Mini Mike, and the complete destruction of his reputation“, schrieb Trump.
Elizabeth Warren kam zu diesem Zeitpunkt auf elf Stimmen. Insgesamt werden am „Super Tuesday“ 1.344 Delegiertenstimmen vergeben, im besonders gewichtigen Bundesstaat Kalifornien kann die Auszählung allerdings mehrere Tage dauern.
Laut allererster Zahlen lag Sanders hier vorn, ebenso wie in Texas, dem zweitwichtigsten Staat am „Super Tuesday“. Biden lag laut Prognosen der US-Sender sicher in den Bundesstaaten North Carolina, Tennessee, Minnesota, Massachusetts, Arkansas, Alabama, Oklahoma und Virginia vorn.
Sanders holte die meisten Stimmen in Vermont, Utah und Colorado. Michael Bloomberg gewann die meisten Delegiertenstimmen zunächst nur im relativ unbedeutenden US-Außengebiet Amerikanisch-Samoa. Sanders gab sich trotz des Rückstandes auf Biden weiter siegesgewiss: „Wir werden den Kampf um die Präsidentschaftskandidatur gewinnen und dann wir werden den gefährlichsten Präsidenten der US-Geschichte schlagen“, rief Sanders seinen jubelnden Anhängern zu.
In den USA sind am Dienstag Vorwahlen in 14 Bundesstaaten, im US-Außengebiet Amerikanisch-Samoa, und bei den Demokraten im Ausland. Dabei werden fast ein Drittel der Delegiertenstimmen vergeben, die schließlich den demokratischen Herausfordere r von US-Präsident Donald Trump küren werden. (dts Nachrichtenagentur)

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