
Bestseller-Autor Dan Brown landete den näcshten Coup mit seinem Thriller „Inferno“. Foto: Philip Scalia/GDFL/CC-BY-SA-3.0-migrated
New York – US-Bestsellerautor Dan Brown („Da Vinci Code“) befürwortet Genexperimente zur biologischen Weiterentwicklung der Menschheit.
„Wenn wir eugenische Techniken anwenden können, um unsere Spezies zu verbessern, gebietet die Evolution, dass wir das tun“, sagte Brown. „Einige Leute sagen, Eugenik ist unnatürlich“, so Brown weiter. „Ich würde sagen: Ein Schimpanse benutzt einen Stock, um Ameisen aus ihrem Haufen zu angeln. Das ist ein Werkzeug. Die Evolution gebietet, dass der Affe es benutzt.“ Dasselbe gelte für Gen-Manipulationen am Menschen. „Eugenik ist wie der Stock. Es ist ein Werkzeug.“
In Dan Browns neuem Buch „Inferno“ versuchen Wissenschaftler, die drohende Überbevölkerung durch Gen-Veränderungen abzuwenden und gleichzeitig eine Art Übermenschen erschaffen. Mit rund 200 Millionen verkauften Büchern gilt Dan Brown als einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren aller Zeiten. „Inferno“ erschien am 14. Mai und stieg von Null auf eins in die „Spiegel“-Bestsellerliste ein. Es ist der vierte Roman um die Hauptfigur Robert Langdon.
Brown kündigte bereits das nächste Buch an. „Ich arbeite wieder an einem Roman, gerade läuft die Recherchephase.“ Es sei gut möglich, dass er nach Paris, Rom, Washington und Florenz auch eines Tages über eine deutsche Stadt schreiben werde. „Deutschland wäre ein guter Platz für Robert Langdon“, sagte Brown. „Hier gibt es tonnenweise Kunst, das Land hat eine ziemlich religiöse Geschichte.“ Er selbst habe auch deutsche Wurzeln, so der Schriftsteller. „Meine Mutter stammt von den deutschen Einwanderern in Pennsylvania ab. Mein zweiter Name ist Gerhard.“ (red/dts Nachrichtenagentur)

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