Montag, 15. Juli 2024

Baugenossenschaft (GBS) Speyer zieht Jahresbilanz und investiert Rekordsumme

18. Juni 2024 | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Wirtschaft in der Region

Die Vorstände Oliver Pastor und Bernd Reif (v.l.) präsentieren den im Jahr 2023 frisch sanierten Torborgen in der Friedrich-Ebert-Straße.
Quelle: STADT BERATUNG Dr. Sven Fries GmbH

Speyer – Die Baugenossenschaft Speyer eG (GBS) hat im Jahr 2023 bedeutende Fortschritte gemacht und umfangreiche Investitionen getätigt.

Mit einem Bestand von 1.643 Wohnungen und Einfamilienhäusern bleibt die Durchschnittsmiete mit 6,50 Euro pro Quadratmeter unter dem regionalen Durchschnitt.

Trotz hoher Baukosten und Zinsen hält die GBS an ihren Bauprojekten fest. Noch in diesem Jahr sollen 13 neue Wohneinheiten im Langensteinweg fertiggestellt werden. Ein weiteres Projekt mit 49 Wohneinheiten im Quartier Am Rabensteinerweg soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein.

Im Jahr 2023 investierte die GBS rund 11,5 Millionen Euro in ihren Bestand, davon 5,2 Millionen Euro in Instandhaltung und Modernisierung sowie 6,3 Millionen Euro in den Ankauf und Neubau von Wohnraum. Die Bilanzsumme stieg um 6,3 Prozent auf 80,8 Millionen Euro, der Jahresüberschuss beträgt 0,8 Millionen Euro.

Für 2024 sind weitere Modernisierungen geplant, darunter energetische Sanierungen und der Anschluss an das Fernwärmenetz. „Wir prüfen auch neue Möglichkeiten, insbesondere durch die Erweiterung bestehender Gebäude wie bei zwei aus der Nachkriegszeit stammenden Wohnblöcken in der Conrad-Hist-Straße. Hier könnte die Schaffung von bis zu 16 zusätzlichen Wohneinheiten Realität werden. Diese Gebäude sollen einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen und an das Fernwärmenetz angeschlossen werden, das nach uns vorliegenden Informationen bis 2040 vollständig aus erneuerbaren Energien gespeist werden soll“, sagt Bernd Reif, Vorstand der GBS.

Am 25. Juni 2024 findet die Vertreterversammlung in der Stadthalle Speyer statt, bei der über den Jahresabschluss und zukünftige Projekte entschieden wird. Außerdem stehen Wahlen in den Aufsichtsrat an. Es endet die Amtszeit von Christa Berlinghoff, Walter Feiniler und Gabriele Tabor. Eine Wiederwahl ist zulässig.

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