
Karl von Habsburg-Lothringen kam zur Eröffnungsveranstaltung nach Speyer.
Foto: Historisches Museum der Pfalz / Foto: Julia Paul
Speyer – Im April schloss die Ausstellung „Die Habsburger im Mittelalter. Aufstieg einer Dynastie“ im Historischen Museum der Pfalz ihre Tore.
Wer die hochgelobte Landesausstellung nicht besuchen konnte, hat jetzt die Gelegenheit, die Schau als virtuellen Rundgang zu erleben: Auf der Museumshomepage unter www.museum.speyer.de/digital erhalten die Besucher einen Eindruck von der stimmungsvollen Ausstellungsarchitektur und den mehr als 200 hochkarätigen Exponaten, die für rund sechs Monate in Speyer zu Gast waren.
Der Rundgang erlaubt es, sich per Mausklick oder Touchscreen frei durch die virtuellen Räume zu bewegen und sogar einzelne Objekte heranzuzoomen und im Detail zu betrachten. Gleichzeitig sind zahlreiche Stationen im virtuellen Rundgang mit weiterführenden Informationen und Videos wie einer Begrüßung durch Museumsdirektors Alexander Schubert verknüpft.
Wegen der langanhaltenden Einschränkungen durch das Corona-Virus in den vergangenen Jahren verzeichnet das Historische Museum der Pfalz immer noch geringere Besucherzahlen als vor der Pandemie. Mit seinem Online-Rundgang richtet sich das Haus vor allem an diejenigen Museumsfans, die in den vergangenen Wintermonaten auf eine weite Anreise und einen Ausstellungsbesuch verzichteten.
„Im Herbst und Winter kamen deutlich weniger Reisegruppen nach Speyer als in normalen Jahren. Die vermehrt geäußerten Wünsche nach einer Verlängerung bis in den Sommer hinein konnten wir leider nicht erfüllen, da die Exponate zurück zu ihren Leihgebern mussten. Alle Interessierte von außerhalb, die die Habsburger-Schau verpasst haben, können ihren Besuch nun aber zumindest virtuell nachholen“, so Alexander Schubert.
Mit dem virtuellen Rundgang zeigt das Historische Museum der Pfalz nach „Medicus“ und „Expedition Erde“ bereits zum dritten Mal eine interaktive 3D-Tour durch einer Sonderausstellung.
Realisiert wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Bielefelder Kommunikationsagentur „Wörter.See“ auf Basis der Matterport-Technologie, die es ermöglicht, virtuell dreidimensionale „Zwillinge“ von Räumen zu erzeugen.

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