Sonntag, 04. Dezember 2022

Arbeitskreis Südpfalz der CDU: „Starke Südpfalz braucht starke Unis“

16. April 2019 | Kategorie: Politik regional

Dr. Thomas Gebhart (li) und Martin Brandl.
Archivfoto: Pfalz-Express

Südpfalz. Mit „großer Sorge“ verfolgen die Mitglieder des Arbeitskreises Südpfalz der CDU die aktuelle Diskussion um die von Wissenschaftsminister Konrad Wolf angestoßene Fusion der Universitäten Kaiserslautern und Landau.

„Bisher konnte die Landesregierung nicht überzeugend darlegen, worin eigentlich die Vorteile einer Uni-Fusion für Professoren, Studenten und die Stadt liegen sollen“, so die beiden Landtagsabgeordneten Christine Schneider und Martin Brandl, sowie der Landauer CDU-Fraktionschef Peter Lerch. „Wir wollen wissen, welche Auswirkung die Fusion auf die rund 8.000 Studierenden, die Professoren, die wissenschaftlichen Mitarbeiter, das Verwaltungspersonal und die weiteren Beschäftigten haben. Auch stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Fusion auf das Universitäts-Profil von Forschung und Lehre hätte.“

 

Das Argument von Minister Wolf, durch die Uni-Fusion mehr Geld aus dem Hochschulpakt des Bundes zu erhalten, sei „bereits obsolet“: „Das Landesministerium hat selbst richtig gestellt, dass in der Tat nicht mit mehr Geld aus dem Hochschulpakt im Fall einer Uni-Fusion zu rechnen ist“, so Thomas Gebhart, südpfälzischer Bundestagsabgeordneter und Leiter des Arbeitskreises Südpfalz.

Auch der Uni-Standort Germersheim geriet in diesem Kontext mehrfach in die Diskussion. Martin Brandl, Germersheimer CDU-Landtagsabgeordneter, stellt klar, dass „nach der guten Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte alles getan werden muss, um den Standort Germersheim nicht zu beeinträchtigen und in seiner positiven Entwicklung nicht zu behindern.“

„Wir fordern die Landesregierung auf, den Strukturprozess ergebnisoffen zu führen und die Vertreter der tangierten Universitäten sowie die Kommunalverantwortlichen einzubeziehen. Auch müssen die Standorte endlich finanziell so gestellt werden, dass sie einen Vergleich mit anderen Universitäten nicht zu scheuen brauchen“, so die Mitglieder des Arbeitskreises Südpfalz. (red)

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