Dienstag, 26. Mai 2020

Arbeitgeberverbände: Schulz verwendet falsche Zahlen und dreht die Zeit zurück

21. Februar 2017 | 2 Kommentare | Kategorie: Politik
Kanzlerkandidat Martin Schulz, SPD. Foto: dts Nachrichtenagentur

Kanzlerkandidat Martin Schulz, SPD.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin- Die arbeitsmarktpolitischen Reformvorschläge von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sind bei den Arbeitgebern auf massive Kritik gestoßen.

„Viele Vorschläge sind ohne präzise Kenntnis der Zahlen oder der Rechtslage in Deutschland formuliert“, heißt es in einer Bewertung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt.

Der BDA warnt darin nicht nur vor einer Verlängerung des Arbeitslosengeld-I-Bezugs, die aus Sicht der Arbeitgeber „eine schnelle Wiederaufnahme von Arbeit erschweren würde“.

Ebenso wird beispielsweise kritisiert, dass Schulz „viel zu hohe Zahlen“ zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen genannt habe. In der Altersgruppe zwischen 25 und 35 Jahren seien tatsächlich gut zwölf Prozent der Beschäftigten befristet tätig, Schulz habe dagegen von knapp 40 Prozent gesprochen.

Während der SPD-Kanzlerkandidat eine betriebliche Mitbestimmung für Unternehmen mit ausländischer Rechtsform gefordert habe, gelte die betriebliche Mitbestimmung schon längst für alle Betriebe, die in Deutschland tätig seien – unabhängig von der Rechtsform.

Auch die Forderung von Schulz, den Kündigungsschutz für solche Beschäftigten auszubauen, die Betriebsratswahlen organisierten, wird vom BDA zurückgewiesen: „Es besteht schon heute ein umfassender Schutz für alle, die eine Betriebsratswahl einleiten wollen.“

Insgesamt warnen die Arbeitgeber vor Korrekturen der Agenda 2010: Sie habe Beschäftigung gefördert und Arbeitslosigkeit abgebaut, heißt es in der Bewertung. „Wer das zurückdrehen möchte, gefährdet die derzeitige Rekordbeschäftigung.“ (dts Nachrichtenagentur)

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2 Kommentare auf "Arbeitgeberverbände: Schulz verwendet falsche Zahlen und dreht die Zeit zurück"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Tagegeld unrechtmäßig kassiert? Martin Schulz EU-Parlament SPD-Kandidat

    Martin Schulz – der Anwalt des kleinen Mannes?

    Der, der soziale Gerechtigkeit bringt? Träumt weiter!
    Martin Schulz bezog in der EU gigantische Summen – steuerfrei!
    Und gleichzeitig will er uns etwas von „mehr Steuergerechtigkeit“ erzählen…
    Doch es kommt noch dicker: Schaut Euch eine Reaktion auf die Fragen der Reporter an..

    https://www.youtube.com/watch?v=rS2u-Pe36nA

  2. Johannes Zwerrfel sagt:

    Mit Schulz wird alles so bleiben, viel mehr Einwanderer werden dazukommen und der dumme Arbeiter finanziert das dann.

    Und Martin Schulz, der größte EU-Abzocker aller Zeiten, der jedem Arbeiter mit jedem seiner Worte ins Gesicht schlägt, ist für die Jusos der Heilsbringer.

    Traurig aber wahr: In der SPD haben mittlerweile die Arbeiterverräter das Ruder übernommen.

    Die Alimentierung der ganzen Welt durch den deutschen Steuerzahler nennen sie dann „soziale Gerechtigkeit.“

    „Die SPD zeigt einmal mehr, dass sie das bestehende Grundgesetz zerrütten und die Islamisierung Deutschlands betreiben will“

    Die SPD damals und heute- Meister im „Einseifen“

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