
Juden mit Kippa.
Foto: dts nachrichtenagentur
Berlin – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert, den Umgang mit Diskriminierung und Antisemitismus zum Teil der Lehrerausbildung in Deutschland zu machen.
„Der Umgang mit Diskriminierungen und Antisemitismus muss verpflichtender Teil der Lehrerausbildung überall in Deutschland werden“, sagte Klein der „Rheinischen Post“.
Zudem zog Klein, der seit 15 Monaten in dem neu geschaffenen Amt arbeitet, eine erste positive Bilanz seiner Arbeit. „Mittlerweile haben elf von 16 Ländern eigene Antisemitismusbeauftragte beziehungsweise zentrale Anlaufstellen. In drei weiteren Ländern soll eine solche Stelle geschaffen werden“, sagte Klein.
Vorbild für das zentrale Meldesystem judenfeindlicher Vorfälle, das Klein aus seinem Etat im Innenministerium unterstützt, sei die Berliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS). „Ziel ist es, die Realität von Antisemitismus in Deutschland für die gesamte Gesells chaft sichtbar zu machen und dadurch eine empirisch belegte Grundlage für seine Bekämpfung zu schaffen“, so Klein. Insbesondere für die Präventionsarbeit sei es wichtig, dass man erfahre, aus welcher Motivation eine antisemitische Tat erfolge, ob sie etwa einen politisch rechten, linken oder islamischen Hintergrund habe.
Klein sagte auch: „Ich bin immer wieder schockiert, wie oft ich völlig unerwartet in Alltagssituationen antisemitische Äußerungen höre.“ (dts Nachrichtenagentur)

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