Samstag, 23. Juni 2018

Anruf von Angela Merkel: Südpfälzer CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Gebhart wird parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitsministerium

12. März 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Politik regional, Regional

Dr. Thomas Gebhart in seinem Berliner Büro.
Foto: red

Südpfalz – Der südpfälzische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart aus Jockgrim wird parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium.

Er habe zwar gewusst, dass er gegebenenfalls „im Rennen“ sei, aber der Anruf von Bundeskanzlerin Angela Merkel habe ihn dann doch sehr überrascht, sagte Gebhart dem Pfalz-Express. Er freue sich auf die neue und spannende Aufgabe, die ein großer Vertrauensbeweis sei.

Das Gesundheitsministerium wird von Jens Spahn (CDU) geleitet. Ihm zur Seite stehen zwei parlamentarische Staatssekretäre. An Gebharts Aufgabe als direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter der Südpfalz ändert sich durch die Ernennung nichts. Für welche Bereiche genau er im Ministerium zuständig sein wird, ist noch nicht bekannt.

Gebhart hat sich bisher als Mitglied des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag in der Umweltpolitik engagiert.

Er hat beispielsweise die Positionen der Unionsfraktion zu Kreislaufwirtschaft und Klimapolitik gestaltet und Bundestag federführend ein modernes Verpackungsgesetz erarbeitet. Außerdem ist Gebhart stellvertretendes Mitglied im Europaausschuss.

Gebhart ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags. Von 2003 bis 2009 war er Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags. Seinen Wahlkreis Südpfalz vertrat einst der Sozial- und Gesundheitspolitiker Dr. Heiner Geißler.

Glückwünsche kamen auch von der designierten Bundeslandwirtschaftsministerin und RLP-CDU-Chefin Julia Klöckner. „Das ist eine große Anerkennung für Thomas Gebhart und die CDU Rheinland-Pfalz. Thomas ist gradlinig und verlässlich.“

Es sei ein „herausforderndes Ministerium“, aber Thomas Gebhart wisse als Südpfälzer, wie wichtig zum Beispiel die Arztversorgung oder die Pflegesicherung gerade im ländlichen Raum seien, so Klöckner. (cli)

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