
„Full House“ im Naturfreundehaus: Das Interesse am neuen Verein ist bemerkenswert. Da freut sich auch Vorstandssprecher Günter Hirschmann.
Foto: Pfalz-Express
Annweiler. 54 Gründungsmitglieder hat der neue Verein „Zukunft Annweiler e.V.- Verein zur Förderung der Stadtentwicklung“, der am 22. Juli 2015 im Naturfreundehaus gegründet wurde.
Günter Hirschmann heißt der rege und kompetente Vorstandssprecher (er hatte auch die Versammlungsleitung inne). Der Vorstand setzt sich zudem aus sieben weiteren Vorstandsmitgliedern zusammen.
Sie besetzen zukünftig die Ressorts Gastro, Handel, Park-und Grünflächengestaltung, Immobilien, Veranstaltungen, Wochenmarkt, Innenstadt-Gestaltung, Freizeit, Wandern, etc. Mit ihnen allen, sowie 17 Beisitzern und sieben Kuratoriumsmitgliedern, strukturiert sich der Verein.
Der Ablauf der Wahlvorgänge wurde von Rechtsanwalt Stoffel überwacht. Bürgermeister Thomas Wollenweber wurde als weiteres Kuratoriumsmitglied vorgeschlagen und auch gewählt.
Seit März 2015 hatten sich auf dessen Anregung hin, Bürger unter dem Motto „Liebenswertes Annweiler“ zusammengefunden. Das Ziel war, einen Beitrag zur Stadtentwicklung in Annweiler zu liefern.
Die Gruppe traf sich, um Gedanken darüber auszutauschen, wie „unser Annweiler schöner werden kann“, wie „die Innenstadt zu einem Wohlfühl-Ambiente kommen kann“, wie „einzelne Themenfelder in Projektgruppen vertieft werden können“, wie „Annweiler noch mehr Touristen anziehen kann“, wie „Annweiler als Marke positioniert werden kann“ und „was geschehen muss, damit sich die Annweilerer erkennbar mit ihrer Stadt identifizieren“.
In Anwandlung eines Kennedy-Leitspruchs, hieß dann die Devise „Frage nicht danach, was die Stadt für Dich tun kann, sondern frage Dich, was Du für die Stadt tun kannst“.
Das Engagement der Bürger konnte auf Dauer nicht in einer kleinen Gruppe durchgehalten werden und musste in einem gemeinnützigen Verein gebündelt werden. Der Name des Vereins „Zukunft Annweiler e.V. – Verein zur Förderung der Stadtentwicklung“, wurde basisdemokratisch durch eine Umfrage im Internet ermittelt.
Der Verein möchte „Transparenz, schaffen, aus Ideen Projekte umsetzen, parteipolitisch neutral bleiben“, und wird auch keine spezielle Interessensgruppen vertreten.
Man wolle eine spezielle Vereinsarbeit machen, bei der alle zu Wort kommen, und die sich vom Üblichen abhebe, betonte Günter Hirschmann.
Besonders: Gleichberechtigt mit dem Vorstand sind zum Beispiel die Beisitzer. Einziger Unterschied: Sie haben kein Vertretungsrecht nach außen.
Das Kuratorium begreift sich als eine Art Aufsichtsrat, der zum Beispiel bei unterschiedlichen Meinungen eingreifen und Empfehlungen geben kann. Zu ihm gehören sieben bekannte Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Finanzen und Politik.
Der Mitgliedsbeitrag wird monatlich 1,50 Euro betragen. Ende August erfolgt eine konstituierende Sitzung. Seit zwei Monaten gibt es als Anlaufstation ein kleines Büro in der Hauptstraße 24. Alle an Annweiler-Interessierten sind herzlich eingeladen, im Verein mitzuwirken. Infos: www.stadtentwicklung-annweiler.de (desa)

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