
Ein Mitarbeiter aus dem AJAM-Zenrum berät Frauen mit ihren Kindern im Maasai-Gebiet. Durch den Stopp von USAID gibt es dort erhebliche Probleme in der medizinischen Versorgung. Deshalb startet die „Aktion Afrika“ die Spendenkampagne „Medizin für die Maasai“.
Foto: Verein Afrika
Hauenstein – Der Verein Aktion Afrika hat die Spendenaktion „Eine Schulbank für Magombani“ erfolgreich abgeschlossen. Dank zahlreicher Unterstützer konnte das Ziel von 5.000 Euro erreicht werden. Insgesamt flossen sogar 27.000 Euro in fünf Hilfsprojekte in Kenia und Tansania.
Trotz dieser Erfolge bleibt die Not groß. „Wir sind weiter dringend auf Spenden angewiesen, denn es werden ständig neue Baustellen deutlich“, sagt Vereinsvorsitzender Alfred Busch.
USAID-Stopp verschärft Notlage
Eine dieser „Baustellen“ ist durch die Politik des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump entstanden. Er hatte das Hilfsprogramm USAID eingestellt, das bisher Aids-Patienten in Kenia mit Medikamenten, Nahrung und Impfungen versorgte. Für Einrichtungen wie das AJAM-Zentrum von Father Firminus Shirima in Kajiado bedeutet das massive Engpässe. Dort werden rund 600 kranke Menschen betreut, viele von ihnen Kinder.
„Ohne Medikamente und begleitende Ernährung werden viele sterben“, warnt Shirima und bat die Hauensteiner Initiative dringend um Hilfe. Der Verein reagierte sofort und stellte 5.000 Euro Soforthilfe bereit, um die schlimmsten Versorgungsprobleme zu überbrücken. Laut Busch werden rund 30 Euro pro Person und Monat benötigt, um die ausgefallenen USAID-Mittel zu ersetzen. Unter dem Motto „Medizin für die Maasai“ läuft deshalb jetzt eine neue Spendenkampagne.
Bildung und Wasser im Fokus
Neben medizinischer Hilfe unterstützt Aktion Afrika auch Bildungsprojekte. Für die Schule in Magombani wurden mit den Spendengeldern 5.000 Euro für Möbel bereitgestellt. Zwei neue Klassensäle finanzierte parallel der Rotary Club Landau. Zusätzlich flossen weitere zweckgebundene 2.000 Euro in die Schule, sodass insgesamt 7.000 Euro überwiesen werden konnten.
Auch andere Einrichtungen profitierten:
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5.000 Euro gingen an das Tengeru-Projekt von Father Anselm Tarimo für Stipendien junger Menschen.
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Weitere 5.000 Euro erhielt die St. Dominic Foundation für den Bau einer Wasseranlage an der St. Mary-School in Kolongolo (Westkenia).
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Für das St. Joseph Shelter of Hope in Voi (Kenia) wurden ebenfalls 5.000 Euro zur Verfügung gestellt – für dringend nötige Renovierungen an der Wassergewinnungsanlage und für Lebensmittel für Bedürftige.
„Riesige Dankbarkeit“
„Wasser ist für alle unsere Partner ein zentrales Thema“, betont der Verein. Die Dankbarkeit der Partner vor Ort sei riesig. So schrieb Schwester Genovefa aus Voi per WhatsApp: „Was für ein Segen, dass ihr uns bei der Renovierung unseres Brunnens helft. Möge Gott alle Freunde der Aktion Afrika segnen und tausendfach belohnen.“
Wer die Arbeit von Aktion Afrika unterstützen möchte, kann unter dem Motto „Medizin für die Maasai“ spenden:
Spendenkonto
Volksbank Südliche Weinstraße – Wasgau
IBAN: DE86 5489 1300 0071 8473 06
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