Sonntag, 08. Dezember 2019

66. Ordenstag der Weinbruderschaft der Pfalz im Neustadter Saalbau: Der Wein den Menschen aus Erbarmen gegeben

12. November 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional, Rheinland-Pfalz

Die neu aufgenommenen Weinbrüder beim Ordenstag.
Foto: privat

Neustadt. „Mit 66 Jahren fängt das Leben an“. Kaum treffender könnte man den am 10. November 2019 im gut gefüllten Saalbau gefeierten 66. Ordenstag der Weinbruderschaft der Pfalz besingen.

Während in manchen Kreisen darüber philosophiert wird, ob geschlechterspezifische Vereine wie die Landfrauen oder die Weinbruderschaft noch zeitgemäß seien, zeigen diese eine erstaunliche Lebenskraft.

So wurden am Ordenstag 28 neue Aspiranten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens in die Weinbruderschaft berufen. Jeder von ihnen musste von zwei Bürgen vorschlagen worden sein, um in den Kreis derer aufgenommen zu werden, die sich auf besondere Weise um das Kulturgut Wein bemühen.

Neu in die Bruderschaft aufgenommen wurden Mario Bauer, Markus Behret, Günther Bolinius, Dr. Hans-Jürgen Brenninger, Karl Deyhle, Christian Handrich, Günter Hirschmann, Reinhold Hörner, Manfred Kabs, Peter Kaiser, Edgar Klohr, Dr. Christopher Köhr, Prof.Dr. Hannes Kopf, Ralph Krückel, Michael Landgraf, Ralf Leßmeister, Thomas Maier, Alexander Pflüger, Hermann Reber, Fred Regenauer, Matthias Roth, Werner Schlemmer, Ansgar Schmitt, Michael Spirk, Thomas Weick, Marc Weigel, Rainer Welker, und Michael P. Wiessler.

Das öffentliche Bekenntnis „In vite vita – im Weinstock das Leben – Weinbruderschaft Pfalz“ wurde vor dem Ordensmeister Oliver Stiess im Namen aller Aspiranten durch Dr. Christopher Köhr, Prof. Dr. Hannes Kopf, Michael Landgraf, Ralf Leßmeister und Marc Weigel bekräftigt.

Der Neustadter Oberbürgermeister hielt danach eine humorvolle Rede für die Neuen und verwies dabei auf den griechischen Philosophen Platon, der den Wein als Geschenk der Götter beschrieb, weil sie mit den Menschen Erbarmen hätten.

Für die Festansprache konnte Dr. Volker Wissing gewonnen werden. Der Rheinland-Pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau referierte über „die aktuelle Situation am deutschen und insbesondere rheinland-pfälzischen Weinmarkt“.

Moderiert wurde der Abend vom Vorstand der Weinbruderschaft, dem neben dem Ordensmeister auch Kapitelmeister Harald Weber, Schatzmeister Thomas Huber und Sekretarius Herbert Hirschmann angehören.

Im Rahmen der Veranstaltungen wurden Weinbrüder für ihre besonderen Verdienste geehrt. Bruderschaftsmeister Peter Döngi und Chorleiter Fritz Kauth zeichnete man mit dem goldenen Küferschlegel aus und Pfarrer Michael Comtess erhielt die Verdienstmedaille der Weinbruderschaft. Dr. Volker Wissing wurde zum Ritter der Deutschen Weinstraße ernannt.

Hoffnungsvoll blickt Ordensmeister Oliver Stiess nach vorne: „Wir stehen als Weinbruderschaft auf soliden Füßen und ich spüre ein reges Interesse. Daher ist es mir um die Zukunft nicht bange.“

Foto: privat

 

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