Montag 12.Oktober 2026

50.000 Menschen seit 1949 in Deutschland verschwunden

19. Oktober 2013 | Kategorie: Panorama

Die meisten Verschwundenen sind laut Polizei Opfer eines Verbrechens geworden.
Foto: Lutz Stallknecht / pixelio.de

Berlin  – Seit Gründung der Bundesrepublik sind in Deutschland mindestens 50.000 Menschen spurlos verschwunden.

Das sagte der forensische Psychologe an der Hochschule für Polizei, Adolf Gallwitz, dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Die Öffentlichkeit habe Hemmungen zur Kenntnis zu nehmen, wie viele Erwachsene und Kinder verunglücken, Selbstmord begehen, ermordet oder entführt werden.

„Da gibt es dieses Tabu, niemand möchte den betroffenen Eltern ihre Hoffnung nehmen, dass Sohn oder Tochter wie durch ein Wunder zurückkehren“, so Gallwitz Aber die meisten seien tödlich verunglückt oder Opfer eines Verbrechens geworden. „Das ist die unangenehme Wahrheit.“

Derzeit führt das Bundeskriminalamt 8468 als vermisst Gemeldete in seiner Datei.  (dts Nachrichtenagentur)

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