Rom – Der Zustrom von Migranten nach Europa hält weiter an: Seit Jahresbeginn kamen bereits rund 50.000 Flüchtlinge über den Seeweg nach Italien, berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eingestufte Papiere deutscher Sicherheitsbehörden.
Die meisten von ihnen stammen demnach aus Afrika, vor allem aus Nigeria, Eritrea, Gambia, von der Elfenbeinküste und aus Somalia. Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak nutzen die Route von Libyen und Ägypten über das Mittelmeer bisher aber kaum.
Wachsende Sorge bereite den Behörden, dass die Türkei inzwischen offenbar E-Visa an „Touristen“ aus dem Irak verteilt.
Bis zu 4.000 Iraker sollen das Angebot derzeit täglich nutzen. Die deutschen Sicherheitsbehörden warnen vor einem möglichen Missbrauch der Dokumente zu „Fluchtzwecken“. (dts Nachrichtenagentur)

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