
V.li.: Dr. Dennis Nitsche, Dr. Katrin Rehak-Nitsche, Thomas Hitschler beim Begehungstermin Anfang Juni.
Wörth – Für die Anpassung von Park- und Grünflächen an den Klimawandel erhält die Stadt Wörth eine Finanzspritze des Bundes in Höhe von 2.758.500 Euro.
Die Mittel stammen aus einem Investitionsprogramm im Energie- und Klimafonds, mit dem der Bund Modellprojekte zur Finanzierung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen fördert.
„Wir freuen uns riesig, dass unsere Bemühungen für den Klimaschutz mit dieser Förderung honoriert werden“, freut sich Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche (SPD). „Die Stadt Wörth am Rhein kann damit ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz ausbauen und anderen Kommunen wertvolle Impulse geben“, so der Bürgermeister.
Der Beigeordnete Thomas Krämer betrachtet die nun gegebene Möglichkeit zur Finanzierung von Klimaschutz und Modernisierungsprozessen als großen Gewinn. „Die Fördermittel ermöglichen es uns, sehr viel schneller und im größeren Umfang Maßnahmen anzugehen, die für eine Anpassung unserer Kommune an klimatische Veränderungen bedeutsam sind“, so Krämer. Zu den geplanten Maßnahmen zählen Pflanzungen von Bäumen und Gewächsen zur Entlastung des Mikroklimas, klimafreundliche Maßnahmen an Gebäuden, ökologische Aufwertungen von Wiesen und Gewässern sowie Bürgerprojekte.
Die Initiative zur Bewerbung der Stadt um diese Fördermittel sei auf den Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler und die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche (beide SPD) zurückzuführen, erklärt Nitsche. Daraufhin hatte die Stadt ein Modellprojekt auf den Weg gebracht, das zeige, wie städtebauliche und ökologische Anpassungen Hand in Hand gehen können.
„Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist eine tolle Nachricht für Wörth“, freut sich Hitschler. Der Abgeordnete hatte den Antrag der Stadt in den vergangenen Wochen in Berlin unterstützt. Bereits im Juni hatte sich Hitschler mit der Landtagsabgeordneten Dr. Katrin Rehak-Nitsche und Bürgermeister Nitsche (beide SPD) im Wörther Bürgerpark über die Antragspläne informiert. „Mir war sehr daran gelegen, frühzeitig über das Antragsvorhaben ins Gespräch zu kommen, um in Richtung Haushälterinnen und Haushälter im Bundestag die Vorreiterrolle der Stadt Wörth beim Klimaschutz aufzuzeigen“, betont der Bundestagsabgeordnete.
Dem pflichtet die Landtagsabgeordnete Rehak-Nitsche bei: „Unsere Städte und Gemeinden spielen eine besondere Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel.“ Dass Wörth dafür jetzt vom Bund unterstützt wird, mache deutlich, „welches Innovationspotenzial kleine und mittelgroße Städte bei der Klimaanpassung haben.“
Wie wichtig die Finanzspitze des Bundes für Wörth ist, unterstreicht Bürgermeister Nitsche: „Der Kampf gegen den Klimawandel entscheidet sich in unseren Städten und Gemeinden. Unsere eigenen Bemühungen werden durch die finanzielle Unterstützung des Bundes nachhaltig gestärkt.“ Umso mehr freue er sich über den Bundeszuschlag, mit dem Wörth nun vor Ort einen nachhaltigen Beitrag für mehr Klimaschutz auf den Weg bringen könne. Nitsche bedankte sich bei den beiden Abgeordneten für die Initiative und die Unterstützung des Antrags.

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