Montag, 15. Juli 2024

24. Juni: Winden im SWR Fernsehen: Porträt in der „Landesschau Rheinland-Pfalz“

16. Juni 2014 | Kategorie: Kreis Germersheim

Dieses stolze Exemplar logiert mit seinem Nachwuchs auf dem Scheunendach des Weinguts Kehrt in Winden.
Foto: Weingut Kehrt

Schon seit mehreren Jahren sendet das SWR Fernsehen in der Reihe „Hierzuland“ liebevolle Ortsporträts. Ein achteinhalb Minuten langer Beitrag über die Hauptstraße in Winden läuft am Dienstag, den 24. Juni ab 18.45 Uhr innerhalb der „Landesschau Rheinland-Pfalz“.

Winden liegt in nicht weit von Landau entfernt. Der Ort hat rund 1100 Einwohner und ist von der Landwirtschaft geprägt. Viele Dorfbewohner leben vom Weinbau. Aber auch Obst und Gemüse gedeiht auf den Feldern rund um den Ort in der Rheinebene.

Seit 15 Jahren kommen regelmäßig Störche nach Winden, um hier ihre Jungen groß zu ziehen. Und es werden jedes Jahr mehr. Mittlerweile gibt es acht Nester im Dorf. Und die Dächer an der Hauptstraße sind bei den Riesenvögeln besonders begehrt.
Normalerweise sollen Störche ja menschliche Babys bringen, in der Hauptstraße von Winden scheinen sie sich jedoch mehr um den tierischen Nachwuchs gekümmert zu haben.

Denn eine Schäferhündin hat hier neun Welpen bekommen. Das besondere daran: Die Hundemutter wurde zum Weltchampion in ihrer Klasse gewählt – was für die Züchterin wiederum fast normal ist. Sie hat für ihre Tiere schon mehrere hundert Pokale gewonnen.
Direkt neben der Züchterin wohnt deren Großmutter in einem der ältesten Häuser der Hauptstraße. Und diese alte Dame ist in Winden bekannt wie ein bunter Hund. Sie gilt als die mobilste und geselligste Seniorin im Ort und ist jeden Tag in der Hauptstraße unterwegs. Denn hier spielt sich das Dorfleben ab.

Hier gibt viele verschiedene Treffpunkte für die Dorfbewohner: Zum Beispiel den kleinen Dorfladen oder das moderne, auffallende Café zwischen all den alten Bauernhöfen. Die Seniorin ist ein gern gesehener Gast überall in der Hauptstraße. Und die ist eine ausgesprochen schöne Straße – das wird durch gepflegte Gärten, Blumenläden und ein großräumiges Geschäft für moderne Lebensart noch unterstrichen.

Doch der Grund, warum so viele Störche in die Hauptstraße von Winden ziehen, muss ein anderer sein. Vielleicht tragen die Patenschaften und die Urkunden dazu bei. Denn darauf steht schwarz auf weiß der stolze Storchenname: zum Beispiel „Christian von Bruchblick zu Winden“. Und welcher Storch möchte keinen Adelstitel tragen? (red)

Geselligkeit wird in Winden groß geschrieben.

 

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