
Krähen am OHG in Landau im März 2018.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Landau. „Wir haben es satt, dass in Sachen Saatkrähen viel geredet wird, aber nur wenig herauskommt. Deshalb wollen wir mit einer Autowaschaktion ein sichtbares Zeichen gegen die Saatkrähenbelastungen in Landau setzen“, so Ralf Eggers, Vorsitzender der Landauer CDU und seine Stellvertreterin Kerstin Bernzott-Uhl.
Die Landauer CDU spendiert, mit freundlicher Unterstützung von Gillet-Baumarkt, 200 Gutscheine für alle vom Kot der Saatkrähen leidgeprüften Landauer Autobesitzer. Die Gutscheine werden an die Eigentümer entsprechend verschmutzter Autos in der Innenstadt verteilt und können bis zum 23. Mai in der „Gillet-Waschanlage“ von montags bis donnerstags eingelöst werden.
Auf Initiative der Landauer CDU-Stadtratsfraktion wurde das Problem der massiven Zunahme von Saatkrähen in der Innenstadt schon mehrfach an Landes-Umweltministerin Ulrike Höfken herangetragen. Hierbei wurde auch gefordert, die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten für eine wirksame Vergrämung auszuschöpfen.
Insbesondere nachdem das Landauer Gesundheitsamt festgestellt hatte, dass der Saatkrähenkot gerade für Kinder gesundheitsgefährdend sei wurde das Thema erneut in Mainz vorgetragen. Leider ist die Ministerin in ihrem Antwortschreiben nichts Besseres eingefallen, als Beratung anzubieten und eine „Prüfung zu veranlassen“, wovon sie sich „hilfreiche und anwendbare Ergebnisse“ erhofft.
Nachdem das Problem bereits seit über drei Jahren mehrfach thematisiert wurde, wollen sich die Landauer Christdemokraten mit dieser Hinhaltetaktik nicht mehr abfinden. „Wir wissen, dass wir mit dieser „Waschaktion“ das Problem nicht lösen werden, wollen damit aber ein konkretes, praktisches Signal setzen“, so abschließend Bernzott-Uhl und Eggers. (red)

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Ist eine nette Geste, aber damit ist das Problem noch lange nicht gelöst…
…steht auch so im Artikel (letzter Satz).
Es sind mal wieder Wahlen…
Ich fordere 20 mal „Politiker-Kopf-Waschen“ zum Thema. Es sollen diejenigen Köpfe gewaschen werden, die in der Landauer Kommunalpolitik eine schnelle und machbare Lösung bremsen oder bislang verhindern. Wenn auch Mainz das Problem mit den Krähen in LD nicht lösen kann, muss dies in der nächsten Instanz im Bundestag mal auf die Tagesordnung und hoffentlich haben die dann eine Lösung, wo der Bundesrat nicht zustimmen muss, sonst dauert das noch länger. Wir leben in einer Bananenrepublik. In Mannheim zahlen die „zu Fuß gehenden“ fürs ausspucken von Kaugummi oder das wegwerfen einer Kippe horrende Strafgelder (zurecht) und in LD dürfen die schwarzen Vogelviecher ungehindert alles verscheißen. Siehe z.B. Ecke gegenüber der Sparkasse. Jeder ist willkommen im Narrenhaus. Alla hopp.