Mittwoch, 26. April 2017

Große Resonanz auf interaktive Beteiligung am Landauer Integrierten Mobilitätskonzept

18. April 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau, Regional
Radfahrer in der Fußgängerzone. Die Meisten fahren gesittet, Andere gefährden auch schon mal Fußgänger. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Radfahrer in der Fußgängerzone. Die Meisten fahren gesittet, Andere gefährden auch schon mal Fußgänger.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau – Das Integrierte Mobilitätskonzept nimmt weiter Fahrt auf und bringt Landauer Bürger dazu, sich intensiv am Prozess zu beteiligen.

Der interaktive Stadtplan auf der Internetseite www.landau-vernetzt-mobilitaet.de weist bereits mehr als 350 „Fähnchen“ auf.

Nutzer können auf der Karte Stellen im Stadtgebiet anklicken und die dortige Verkehrsführung kommentieren – entweder positiv oder negativ. Ein von der Stadt beauftragtes Fachbüro und die Mitarbeiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des städtischen Bauamts werten Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge aus und lassen diese in das Integrierte Mobilitätskonzept für die Stadt Landau einfließen, das aktuell von dem Büro erstellt wird.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron ruft die Bürger dazu auf, sich weiter in den interaktiven Beteiligungsprozess einzubringen. „Wie bei anderen Bürgerbeteiligungsverfahren auch sind wir auf die Mitarbeit und den „Input“ möglichst vieler Bürger angewiesen, so dass am Ende ein tragfähiges Ergebnis stehen kann“, so der Verkehrsdezernent.

Auch im Vorfeld des Ausbaus der Königstraße in den Jahren 2018 und 2019 könnten sich die Bürger aktiv in die Planungen einbringen, führt Ingenthron weiter aus. „Die Workshops, die wir im Vorfeld des geplanten Ausbau anbieten, sind sehr gut besucht.“

Er weise aber ausdrücklich darauf hin, dass sich interessierte Bürger darüber hinaus auch in die verkehrliche Entwicklung der gesamten Stadt einbringen könnten: „Etwa durch die Mitarbeit bei der Erstellung des Integrierten Mobilitätskonzepts.“ Die Möglichkeit, Lob, Kritik und Anregungen auf der Internetseite zu hinterlassen, sei dabei „besonders niedrigschwellig und wenig zeitintensiv.“

Im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Königstraße betont Ingenthron auch, dass Auto- und Radverkehr nicht miteinander in Konkurrenz stünden. „Dort, wo Parkplätze geschaffen bzw. erhalten werden, muss es beispielsweise nicht zwangsläufig zu Einschränkungen für den Radverkehr kommen – und umgekehrt.“

Wer sich in die Erstellung des Integrierten Mobilitätskonzept für die Stadt Landau einbringen möchte, kann dies auch per E-Mail (mail@landau-vernetzt-mobilitaet.de) sowie Post (Stadtverwaltung Landau, „Landau vernetzt Mobilität“, Marktstraße 50, 76829 Landau) tun.

Zudem findet am 8. Juni ab 19 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz die nächste Informationsveranstaltung statt, auf der erste Zwischenergebnisse vorgestellt werden sollen. (ld)

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