Mittwoch, 20. September 2017

Arbeit am Bildschirm: So können die Augen entlastet werden

21. August 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Gesundheit

Das Auge wird bei langer Bildschirmarbeit überbeansprucht.

Für 21 Millionen Beschäftigte ist die Arbeit am Monitor ein wesentlicher Teil des Berufsalltags. Wenn die Augen täglich mehrere Stunden am Stück derart beansprucht werden, ist es jedoch möglich, dass Beschwerden auftreten.

Tränenden Augen, Kopfschmerzen und Kurzsichtigkeit infolge intensiver Bildschirmnutzung kann allerdings vorgebeugt werden. Mit der richtigen Brille werden die Augen bei der Arbeit entlastet.

Die Kurzsichtigkeit nimmt europaweit zu, und besonders junge Menschen sind davon betroffen. Vermutlich ist eine veränderte Lebensweise mit verstärkter Bildschirmnutzung die Ursache dafür. Die Überbeanspruchung der Augen hat aber nicht nur langfristig eine Verschlechterung der Sehkraft zur Folge.

Auch kurzfristige Probleme werden durch die lange Arbeit am Computer verursacht.

Überbeanspruchung der Augen

40 Prozent der Menschen, die täglich mehr als drei Stunden vor dem Monitor sitzen, haben mit sogenannten asthenoptischen Beschwerden zu kämpfen, so die deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz- und Arbeitsmedizin.

Dazu gehören trockene, juckende oder tränende Augen, Flimmern, ein Druckgefühl oder auch Kopfschmerzen. Aus diesen kurzfristigen Unannehmlichkeiten können sich mitunter auch langfristige Schäden entwickeln.

Trockene Augen, die verursacht werden, wenn Horn- und Bindehaut durch die Tränenflüssigkeit nicht ausreichend benetzt werden, können beispielsweise die Horn- und Bindehaut schädigen.

Maßnahmen gegen Beschwerden

Wenn durch den konzentrierten Blick auf den Bildschirm mehr Tränenflüssigkeit verdunstet, können Augentropfen Abhilfe schaffen. Zudem sind Regenerationsphasen wichtig. Alle 15 Minuten sollte der Blick in die Ferne schweifen, um die Augen nicht an den geringen Abstand zum Monitor zu gewöhnen.

Bewusstes Blinzeln und kurzzeitiges Schließen der Augen hilft ebenfalls gegen Austrocknen und Reizungen.

Die richtige Brille wählen

30 bis 40 Prozent der Beschäftigten leiden unter einem nicht ausreichenden oder nicht ausreichend korrigiertem Sehvermögen. Regelmäßige Kontrollen beim Optiker oder Augenarzt helfen dabei, nachlassende Sehkraft frühzeitig zu erkennen und mit einer passenden Sehhilfe zu korrigieren.

Bei Beschäftigten ab 40 Jahren kann zusätzlich zu bestehenden Beschwerden auch eine Alterssichtigkeit vorliegen. Wer eine Lesebrille und eine Fernbrille benötigt, muss nicht zwischen zwei Modellen wechseln. Eine Gleitsichtbrille hilft, auf alle Entfernungen klar und scharf zu sehen.

So kann sowohl am Monitor gearbeitet und die Kurzsichtigkeit korrigiert, als auch in die Ferne geschaut werden, ohne dass die Weitsichtigkeit die Sehkraft behindert.

Bildrechte: Flickr My eye Andrew Magill CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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