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Dunkle Wimpern verleihen dem Auge mehr Ausdruck und sorgen für einen kraftvollen Blick. Für viele Menschen gelten dunkle, lange Wimpern sogar als Schönheitsideal. Doch nicht jeder ist mit dunklen Wimpern gesegnet, manche Leute haben helle oder sogar blonde Wimpern, die man manchmal auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt.
Durch die dunkle Farbe wirken die Wimpern außerdem dichter und länger. Aber jeden Tag Mascara aufzutragen und sich abends immer abzuschminken ist für viele sehr lästig und im Sommer passiert es auch oft, dass die Mascara verschmiert.
Gefärbte Wimpern können da eine Entlastung sein, da man dann für etwa vier Wochen keine Mascara benötigt. Man kann sich die Wimpern bei einem Kosmetiker färben lassen, doch auf Dauer kostet das ganz schön viel Geld und man hat nicht immer die Zeit dafür. Viel leichter und flexibler ist es, wenn man sich die Wimpern einfach selbst Zuhause färbt. Mit unserer einfachen Anleitung kann dabei auch nichts schief gehen!
Wimpern Zuhause selber färben: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Wer sich noch nie zuvor selbst die Wimpern gefärbt hat, ist vielleicht zunächst etwas überfordert, wie das ganze funktioniert und wie man auch gute Ergebnisse erzielen kann. Doch mit einer einfachen Anleitung ist die Anwendung ganz leicht und für jeden von Zuhause aus machbar. Der ganze Prozess dauert auch nicht lange und mit etwas Übung geht es von Mal zu Mal schneller. Mit folgender Anleitung kann beim Wimpern färben Zuhause nichts mehr schief gehen:
Die Vorbereitung
Bevor es an das eigentliche Färben geht, muss man sicherstellen, dass alle benötigten Utensilien bereit liegen. Man benötigt dafür ein Färbeset für die Wimpern, welches man in der Drogerie kaufen oder online bestellen kann. Die Färbesets enthalten meist alle benötigten Utensilien und genügen für mehrere Anwendungen. Neben dem Set wird ein ölfreier Augen-Make-Up Entferner benötigt, Wattepads und eine Fettcreme, wie beispielsweise Vaseline.
Schritt 1: Die Wimpern reinigen
Bevor es losgeht, muss man die Wimpern und die Augenpartie von Make-Up und Hautfett befreien. Hierfür eignet sich am besten ein ölfreies Abschminktuch oder ein ölfreies Mizellenwasser. Durch diesen Schritt kann die Farbe besser an den Wimpern haften bleiben.
Schritt 2: Augenpartie abdecken
Um die empfindliche Augenpartie zu schützen, sollte man die Haut über und unter den Augen mit einer Fettcreme einschmieren. Dabei muss man aufpassen, dass diese Creme nicht mit den Wimpern in Berührung kommt. Als zusätzlichen Schutz kann man Wattepads halbieren, sodass sie halbmondförmig sind und sie unter den Augen entlang des unteren Wimpernkranzes auf die Vaseline legen und fixieren. Bei manchen Färbesets sind sogar schon spezielle Lidschutz-Pads enthalten, dann muss man keine Wattepads zurecht schneiden.
Schritt 3: Die Farbe anmischen
Bei manchen Färbesets trägt man erst den Entwickler auf die Wimpern auf und anschließend die Farbe. Bei anderen Sets muss man zuerst den Entwickler und die Farbe vermischen, anrühren und aktivieren. Die empfohlene Dosierung dafür findet man in der Packungsbeilage des Färbesets. Während des Färbens empfiehlt es sich, Einweghandschuhe zu tragen, um eine Färbung der Hände zu vermeiden.
Schritt 4: Die Farbe auftragen
Wer sich die Wimpern ganz alleine ohne die Hilfe eines Freundes oder einer Freundin färbt, der muss erst das eine und danach das andere Auge färben. Man schließt dafür das zu färbende Auge und trägt die Farbe mit einem Wattestäbchen oder mit einem beigelegten Applikator auf die Wimpern auf. Am besten funktionieren hierbei tupfende Bewegungen, bei einer streichenden Bewegung erwischt man oft nicht alle Wimpern. Sind alle Wimpern mit ausreichend Farbe bedeckt, lässt man die Farbe einige Minuten mit geschlossenen Augen einwirken. Die genaue Einwirkzeit steht in der Packungsbeilage des Färbesets. Meist sind es 5 – 10 Minuten.
Schritt 5: Die Farbe abwaschen
Nach dem Ablauf der Einwirkzeit kann man die Farbe vorsichtig von den Wimpern nehmen, indem man sie mit einem trockenen Wattepad abnimmt. Dabei streicht man sanft von oben nach unten, danach wiederholt man das Ganze mit einem feuchten Wattepad. Die letzten Farbreste kann man mit lauwarmem Wasser abspülen, bis man sich ganz sicher ist, dass die komplette Farbe abgewaschen ist. Anschließend wiederholt man den gesamten Prozess mit dem anderen Auge.
Schritt 6: Die Wimpern formen
Um den Effekt zu verstärken, kann man die Wimpern jetzt noch schön in Form bringen. Dafür benutzt man am besten eine Wimpernzange, welche man für einen verstärkten Effekt vorher mit einem Föhn erwärmt. Dieser Schritt verleiht den Wimpern nochmal extra Schwung, Länge und den perfekten No-Make-Up Look.
Schritt 7: Die Augenpartie pflegen
Nach dem Färbeprozess sollte man nun der empfindlichen Augenpartie eine Auszeit mit einer extra Portion Pflege gönnen. Hierfür eignen sich Augenpads oder eine pflegende Augencreme, wie die Biovolen Jasminsalbe. So wird die sensible Augenpartie nach dem reizenden Färbeprozess mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und trockenen Augenringen kann vorgebeugt werden.
Warum färbt man sich die Wimpern?
Genauso wie schön geformte und dichte Augenbrauen ein Schönheitsideal sind, ist das auch bei dunklen, dichten und langen Wimpern der Fall. Da aber nicht jeder mit dunklen und dichten Wimpern gesegnet ist, müssen Menschen mit hellen Wimpern meist auf Macara zurückgreifen. Bei manchen sind auch nur die Spitzen der Wimpern heller als der Rest, was die Wimpern jedoch kürzer wirken lässt.
Das Auftragen von Wimperntusche beansprucht zwar nicht die meiste Zeit in der morgendlichen Beauty-Routine, aber dennoch gibt es Tage, an denen man sich einen ausdrucksstarken Look wünscht, ohne Mascara zu verwenden.
Denn nicht nur das Auftragen ist lästig, auch das Abschminken am Abend ist eine lästige Angelegenheit und mit gefärbten Wimpern bleibt das einem erspart. Außerdem kann das tägliche Abschminken der Wimpern die empfindliche Augenpartie reizen und damit die Entstehung feiner Fältchen und dunkler Augenringe begünstigen.
Ein weiterer Vorteil von gefärbten Wimpern: Man muss sich keine Gedanken mehr um verschmierte Mascara machen, wenn die Augen zum Beispiel mit Wasser in Berührung kommen, sei es im Pool, beim Sport, durch Schwitzen oder draußen bei Regenwetter. Die Farbe der gefärbten Wimpern bleibt an Ort und Stelle und verschmiert nicht. Daher lohnt sich für viele das Färben der Wimpern vor einem Urlaub besonders. Der Beauty-Trend hat also einige Vorteile.
Welche Farbe ist die beste für Wimpern?
Bevor man sich einfach irgendein Färbeset zulegt, kann man sich vorher online informieren und schauen, ob es Vergleichsseiten oder Testsieger der Produkte gibt. Eine blauschwarze oder tiefschwarze Farbe sorgt bei Wimpern für den stärksten Effekt. Bei hellen Naturwimpern und einem hellen Haar- und Hauttyp kann ein bräunlicher Ton für ein natürliches Ergebnis sorgen, da ein zu tiefes Schwarz ein sehr starker Kontrast sein könnte und dadurch unnatürlich wirken kann. Die Farbwahl hängt dabei aber natürlich immer vom gewünschten Ergebnis ab.
Wie oft sollte man sich die Wimpern färben?
Wie alle anderen Körperhaare wachsen auch die Wimpern stetig, auch wenn wir es meistens nicht so richtig wahrnehmen. Die Wimpernfarbe wächst daher nach vier bis sechs Wochen langsam raus. Bei naturblonden Wimpern fällt das Rauswachsen früher und stärker auf als bei dunklen Wimpern. Generell wird empfohlen, alle zwei bis vier Wochen die Wimpern nachzufärben.
Wer den Abstand von mindestens zwei Wochen zwischen den Färbe-Einheiten einhält, hat auch keine negativen Auswirkungen für die Wimpern zu befürchten.
Ist Wimpern selber färben schädlich?
Wenn die Haut empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe der Wimpernfarbe reagiert, können vereinzelte Reaktionen wie Allergien, Juckreiz oder ein Brennen entlang des Wimpernkranzes individuell auftreten. Allergiker oder empfindliche Hauttypen sollten deshalb die Inhaltsstoffe vorher genau durchlesen und das Färben mit Vorsicht genießen.
Achtung: Es sollte niemals normales Haarfärbemittel für das Färben der Wimpern verwendet werden, da die darin enthaltenen Inhaltsstoffe für die empfindliche Augenpartie viel zu aggressiv sind! Auch Augenbrauenfarbe eignet sich nur für Wimpern, wenn dies auch ausdrücklich auf der Verpackung steht, ansonsten ist auch diese Farbe zu aggressiv für die Wimpern. Daher bieten Drogerien zahlreiche Färbesets speziell für Wimpern und für den Heimgebrauch an, und das zu erschwinglichen Preisen von nur ein paar Euro.
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