Berlin – Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel will nicht in den neuen Bundesvorstand ihrer Partei. „Ich habe keine Ambitionen, dem nächsten Bundesvorstand anzugehören“, sagte Weidel der „Welt“ mit Blick auf die Vorstandsneuwahlen beim AfD-Bundesparteitag Anfang Dezember in Hannover.
Sie habe „den klaren Auftrag“, als Fraktionsvorsitzende im Bundestag ihren „Fokus auf den Aufbau dieser Fraktion zu richten“, und diesen Auftrag nehme sie „sehr ernst“, so Weidel. Zugleich sprach sich Weidel dafür aus, bei den Vorstandsneuwahlen in der AfD an der Doppelspitze festzuhalten.
„Hier in der Bundestagsfraktion haben wir eine Doppelspitze mit Alexander Gauland und mir“, sagte Weidel, „das läuft gut“. Auch in der Partei habe sich die Doppelspitze bisher bewährt. Die Doppelspitze der AfD war bis zum Austritt von Frauke Petry mit dieser und Jörg Meuthen besetzt gewesen.
Derzeit führt Meuthen die Partei allein, er will im Dezember erneut kandidieren. Ob es dann wieder eine Doppelspitze geben soll, können nach Weidels Ansicht aber allein die Parteitagsdelegierten entscheiden. Für wichtig jedoch erachte sie, dass bei den Vorstandswahlen „neben dem national-konservativen auch das freiheitlich-konservative Element in der Partei weiter abgebildet wird und es ein gesundes Gleichgewicht im zukünftigen Bundesvorstand gibt“, so Weidel weiter.
Die AfD-Chefin kritisierte, dass einige AfD-Bundestagsabgeordnete, darunter Fraktionsvize Leif-Erik Holm, ihre bisherigen Landtagsmandate noch nicht niedergelegt haben und diese bis zur Vereidigung einer neuen Bundesregierung behalten wollen. „Ich halte es für falsch, zusätzlich zum Bundestagsmandat noch an einem Landtagsmandat festzuhalten“, sagte Weidel.
Sie sei „fest davon überzeugt, dass ein Mandat die volle Arbeitskraft eines Abgeordneten in Anspruch nimmt“. Für die bald anstehenden Verhandlungen über die Verteilung der Ausschüsse im Bundestag meldete Weidel den Anspruch der AfD auf den Vorsitz im Haushaltsausschuss an. Bisher werde über erhebliche Teile des Bundeshaushalts „sehr intransparent“ entschieden.
„Um diese Intransparenz zu beenden, streben wir als AfD-Fraktion den Vorsitz im Haushaltsausschuss an.“ (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken



Berlin- Alice Weidel will trotz der Affäre um Wahlkampfspenden aus der Schweiz an die AfD, in deren Zentrum sie steht, im Herbst ...
Berlin – Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla und AfD-Fraktionschefin Alice Weidel sollen ihre Partei als Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl führen. Sie setzten sich ...
Berlin – AfD-Partei- und Fraktionschef Alexander Gauland geht nach den jüngsten Enthüllungen in der Spendenaffäre offenbar auf Distanz zu Alice Weidel. „Wir ...
Berlin – Nach Ansicht der Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, sollte der Verfassungsschutz sich Union und SPD anschauen. „Die Abschaffung des Nationalstaates ...
Berlin – Alice Weidel und Tino Chrupalla sind als Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion gewählt worden. Das teilten sie am Donnerstagabend mit. „Wir wurden ...
Berlin – Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, hat ihre Bereitschaft zur Kandidatur für den Vorsitz des baden-württembergischen Landesverbands mit der mangelnden ...
Konstanz – Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt gegen AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel. Es bestehe der Anfangsverdacht des Verstoßes gegen das Parteiengesetz, teilte die Behörde ...
Berlin – AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat den angekündigten Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer vom CDU-Vorsitz als einen „logischen Schritt“ bezeichnet. „Bundeskanzlerin Merkel hat ...














