
Foto: Pfalz-Express
Container Handling, der englische Begriff für Containerumschlag, bezeichnet die Gesamtmenge an Gütern in Tonnen.
Gemessen wird der Containerumschlag in TEU (Twenty-foot Equivalent Units). Der Containerumschlag gilt als Rückgrat des Welthandels und revolutionierte diesen seit seiner Einführung in den 1960er-Jahren. In Containerhäfen werden Containerschiffe beladen und entladen, Container gelagert und für den Transport per Lkw vorbereitet. Ohne entsprechende Sicherungsmaßnahmen ist das Container Handling undenkbar.
Welche Kräfte wirken auf den Containerinhalt?
Statische und dynamische Kräfte wirken gleichermaßen auf den Inhalt in Containern, sofern dieser nicht bereits voll beladen ist, was oft nicht der Fall ist. So übt die Ladung Druck auf den Containerboden aus, wobei die unterste Ebene dem höchsten Druck standhalten muss.
Aber auch Beschleunigung, Stöße und Vibrationen des Fahrzeugs machen sich als dynamische Kräfte bemerkbar. Beim Schiff ist es das Rollen, Stampfen und Gieren, das eine Gefahr für die Ladung in den Containern darstellen kann.
Sicherheit beim Transport von Containern
Sogenannte Twistlocks spielen bei der Absicherung von Containern eine wesentliche Rolle. Das gilt noch mehr für den Containertransport per Schiff. Jeder Container verfügt darüber hinaus über Zurrstege als stählerne Ösen auf, die als Fixpunkte beim Verzurren der Ladung fungieren. Gängige Hilfsmittel beim Fixieren von Containern sind Ketten, Kunststoffbänder, Netze, Schnellspanngurte, Stahlbänder sowie Tauwerk.
Auf Lkws müssen Container vor allem gut festgebunden werden. Dafür kommen in vielen Fällen Zurrgurte zum Einsatz. Diese sollen die Ladung fest am Lkw binden. Im Straßenverkehr mit Lkws wirkt sich vor allem Bremsen auf die Ladung aus, Kurven und Unebenheiten im Straßenbelag machen sich ebenso bemerkbar. Auf keinen Fall darf Ladung aus dem Container herausfallen.
Innerhalb des Containers gelten weitere Sicherungsmaßnahmen, je nachdem, ob es sich um Kisten und Kartons, Paletten, Fässer oder Sackgut und Ballen handelt.
Wie viel Ladung auf einen Container darf, legt die maximale Zuladungsmenge fest, welche bei einem 20-Fuß-Standardcontainer 30.130 kg, bei einem 40-Fuß-Container trotz doppelter Länge aber nur 28.750 kg betragen darf. Hinzu kommt noch das Eigengewicht des Containers. Weiterhin gilt grundsätzlich, dass schwere und kompakte Frachtgüter größere Auflageflächen benötigen.
Welche Rolle spielen gute Abdeckplanen hierbei?
Für den sicheren Transport von Containern ist eine gute Container Abdeckung essenziell. Containerabdeckungen wie die Abdecksysteme von VAKO bestehen meist aus Aluminiumpaneelen oder Kunststoff, Netzen oder Abdeckfolien und verfügen über einen Hydraulikantrieb. Sie kommen nicht nur an Containern zum Einsatz, sondern beispielsweise auch an landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen. Abdeckplanen an Containern schützen diese vor äußeren Witterungseinflüssen wie Nässe und Kälte.
Manche Frachtgüter erfordern auch hitzebeständige Abdeckplanen. Während des Transports gewährleisten Abdeckplanen eine hohe Sicherheit. Es gibt sie aus Jute, mit Silikonbeschichtung, aus PVC und in weiteren Materialausführungen. Während Container-Abdeckungen aus Jute umweltfreundlich und hitzebeständig sind, gelten solche mit einer Silikonbeschichtung zusätzlich als reißfest. Solche aus Polypropylen sind wasserdicht und lassen sich flexibel einsetzen. Auch Containerplanen aus PVC eignet sich für zahlreiche Verwendungszwecke. Verstärkte Ecken erhöhen die Strapazierfähigkeit noch.
Fazit
Für die Sicherheit beim Transport von Containern spielen neben einer guten Containerabdeckung weitere Maßnahmen eine zentrale Rolle. Alle Maßnahmen zusammen sorgen dafür, dass sowohl der Container als auch sein Inhalt keine Gefahr für Leib und Leben bilden kann.
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