Tunis – Im Fall des ehemaligen Leibwächters Osama bin Ladens, Sami A., hat sich die tunesische Regierung eingeschaltet.
Tunesiens Minister für Menschenrechte, Mehdi Ben Gharbia, sagte der „Bild“: „Bei uns gibt es keine Folter. Wir sind ein demokratischer Staat und unsere Gerichte handeln nach Recht und Gesetz.
Diejenigen, die zu uns zurückkehren, werden demokratisch behandelt.“ Es sei absurd, dass ein deutsches Gericht behauptet habe, einem tunesischen Staatsbürger könne in seiner Heimat Folter drohen.
Der Minister verwies darauf, dass sein Land für internationale Beobachter offen stehe und in den vergangenen Jahren bewiesen habe, nach rechtsstaatlichen Prinzipien zu handeln. „Es gibt viele Beispiele für Rückkehrer nach Tunesien, das weiß auch die deutsche Regierung.
Wer das Gesetz gebrochen hat, dem wird hier der Prozess gemacht. Das gilt für alle in Tunesien“, erklärte Mehdi Ben Gharbia. Wie „Bild“ erfahren haben will, wurden in der Vergangenheit tatsächlich Tunesier vereinzelt in ihre Heimat abgeschoben, nachdem die Behörden deren individuellen Schutz vor Folter zugesichert bekamen.
Der Tunesier Sami A., der als Leibwächter für Al-Qaida-Chef Osama bin Laden tätig war, soll bereits seit zehn Jahren aus Deutschland abgeschoben werden.
Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen hält ihn für einen „gefährlichen Prediger“. Zuletzt hatte ein Gericht die Abschiebung verhindert, da ein „sehr hohes Risiko“ bestehe, dass Sami A. in Tunesien gefoltert wird. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken





Berlin – Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in einem neuen Bericht auf die erschreckende weltweite Verbreitung von Folter hingewiesen. „Schläge, Tritte, Aufhängen ...
Tunis – In der tunesischen Hauptstadt Tunis sind exakt ein halbes Jahr nach dem Mord an einem führenden Oppositionellen in der Nacht ...
Berlin – Die Bundesregierung hat laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ die Lieferung von Rüstungsgütern an Tunesien und Nigeria freigegeben. Um ...
London. Neun Stunden lang wurde David Miranda, Lebenspartner des „Guardian“-Journalisten Glenn Greenwald, am Londoner Flughafen Heathrow festgehalten. Im Interview der Deutschen Welle ...
Berlin – Deutschland rüstet Jordanien und Tunesien für den Kampf gegen die Ausbreitung der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) auf. Berlin hat der ...
Tunis – Bei einem Anschlag auf einen Bus in der tunesischen Hauptstadt Tunis sind am Dienstag (24. November) mindestens zwei Menschen ums ...
Tunis – Tunesiens Präsident Béji Caïd Essebsi sieht sein Land von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bedroht: „Die nächste Beute nach der ...
Tunis – In Tunesien sind drei Personen festgenommen worden, die im Verdacht stehen, Kontakt zum Berliner Attentäter Anis Amri gehabt zu haben ...
Berlin – Generalbundesanwalt Peter Frank fahndet nach einem tunesischen Islamisten, der eine bislang nicht bekannte führende Rolle bei dem Terroranschlag auf den ...
Peking – China hat im Inselstreit im Südchinesischen Meer mit der Einrichtung einer Flugüberwachungszone gedroht. „Wenn unsere Sicherheit bedroht wird, haben wir ...
Berlin – Die nordrhein-westfälischen Behörden wollten gegenüber Tunesien die Gefährlichkeit des späteren Berliner Attentäters Anis Amri verschweigen. Amri wurde nach Informationen der ...
Berlin – Das Bundesinnenministerium will den Weg für Flüchtlinge über die Mittelmeerroute massiv erschweren. Hintergrund ist die Lage in Italien, wo die ...











