Berlin – Die vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft nach dem Germanwings-Absturz gebildete „Taskforce“ kann vorerst noch keine Schlussfolgerungen aus dem Germanwings-Absturz ziehen – zumindest nicht öffentlich.
Nachdem das Gremium am Donnerstag zum Themenkomplex „Funktion und Funktionsweise der Cockpittüren“ getagt hatte, gibt es vorerst noch keine Empfehlungen für mögliche Konsequenzen.
Es sei jedoch klar, dass niemand die Funktion gesicherter Cockpittüren aufgeben wolle, sagte Verbandssprecher Sebastian Scholze in Berlin der dts Nachrichtenagentur.
Die „Taskforce“ habe sich selbst einen Zeitplan gesetzt, der die nächsten zwei Monate umfasse. Ob es danach schon konkrete Empfehlungen geben könne, sei aber zweifelhaft. Schließlich müssten solche Fragen nicht zuletzt auch international abgestimmt werden. Am Montag will sich das Gremium über die medizinischen Untersuchungen der Piloten und dem Informationsfluss zwischen den beteiligten Ärzten, Unternehmen und Behörden austauschen.
Zu der „Taskforce“ gehören unter anderem Experten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Luftfahrt-Bundesamtes, der Fluggesellschaften und Vertreter der Hersteller und der Berufsverbände. (dts Nachrichtenagentur)

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