
Wie stellt man einen Verbrecher? Die Polizei zeigte, wie´s geht.
Fotos: pfalz-express.de/Licht
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Landau – Jeden Tag sind Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, DLRG, DRK, Malteser Hilfsdienst oder THW im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu helfen.
Am 22. und 23. August präsentierten sich die Hilfsorganisationen beim „Tag der Retter“ auf der Landesgartenschau, die „diese Arbeit würdigen“ wollte.
So reichten die Beiträge der Feuerwehr von praktischen Übungen wie Feuerlöschtraining bis hin zu aufsehenerregenden Simulationen wie der Höhenrettung am 25 Meter hohen EnergieSüdwest-Aussichtsturm.
Polizei: Einsatztraining live
Die Polizei präsentierte Sonderfahrzeuge wie Wasserwerfer und Helikopter und zeigte mit einem Bühnenprogramm Einblicke in ihr Einsatztraining. Anschaulich und spannend wurde von der Landauer Polizei dargestellt, wie sich die Beamten in Gefahrensituationen verhalten, wie sie diese entschärfen und sich dabei auch selbst schützen.
Ein Szenario stellte einen Zusammenstoß mit Randalierern und Hooligans dar. Auch in den kritischsten Situationen sind die Einsatzbeamten angehalten, nicht auf empfindliche Körperteile wie Kopf, Wirbelsäule oder Nieren bei der Selbstverteidigung zu schlagen – lediglich große Muskelgruppen wie Oberarme oder Oberschenkel sollen getroffen werden. Das reiche aber meist schon aus, sagte der moderierende Beamte.
DRK: Auch Kinder wollen wissen, wie man Leben rettet
Das Deutsche Rote Kreuz beteiligte sich mit Rettungswagen und einer Hüpfburg an der Veranstaltung.
Sebastian Geißert, Lehrrettungsassistent und Praxisanleiter beim DRK Rettungsdienst Südpfalz erklärte, wie Jeder im Notfall lebensrettende und wiederbelebende Maßnahmen durchführen kann. Zum Üben lag ein „verletzter“ Dummy auf einer Bahre.
Dabei wurde auch gezeigt, wie nach einem Herz-/ Kreislaufstillstand zu reagieren ist. Die drei wichtigsten Punkte lauten: „Prüfen – Rufen – Drücken“. Und genau das sollte auch den Besuchern vermittelt werden: Dass es darauf ankommt, sofort zu helfen und Maßnahmen zu ergreifen und nicht zu warten, bis der Notarzt eintrifft.
Denn bis dahin kann es oft bereits zu spät sein.
Auch viele Kinder interessierten sich die Notfallmaßnahmen. „Und allesamt haben sich sehr gut dabei angestellt. Als wüssten sie intuitiv, was zu tun ist“, berichtete Geißert.
Zu den Besuchermagneten zählten auch Vorführungen der Rettungshundestaffeln von Polizei, Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Informationsstände der Hilfsorganisationen standen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. (red/cli)

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